Do, 20. September 2018

Versehentlich geteilt

04.09.2018 14:13

Flug wegen vermeintlichem „Tatort-Foto“ verspätet

Ein versehentlich über Apples AirDrop-Technologie mit anderen Passagieren geteiltes „Tatort“-Foto hat in den USA eine Flugverspätung zur Folge gehabt. Mitreisende hatten verstört auf die Aufnahme reagiert und die Flugbesatzung alarmiert.

Wie „Buzzfeed“ berichtet, hätte die Maschine der Hawaiian Airlines am vergangenen Freitagmorgen von Oakland nach Maui starten sollen, als mehrere beunruhigte Passagiere die Crew wegen eines „schrecklichen“ Fotos alarmierten, dass sie auf ihren Apple-Geräten erhalten hatten. Die Aufnahme zeigt eine vermeintliche Tatort-Szene mit einem toten Kind, das bäuchlings auf dem Boden liegt.

Wie sich herausstellte, stammte das Foto von einer 15-jährigen Schülerin, die versucht hatte, das Foto aus ihrem Medizin-Biologie-Kurs drahtlos mittels Apples AirDop-Technologie an ihre Mutter zu senden, die neben ihr saß. Versehentlich erhielten stattdessen jedoch mindestens 15 Passagiere im unmittelbaren Umfeld die Aufnahme auf ihre Apple-Geräte - und schlugen daraufhin Alarm.

Die Maschine konnte schließlich erst nach 90 Minuten Verspätung abheben - allerdings ohne das Mädchen und seine Mutter. Die Beiden wurden laut Bericht auf einen Flug am Samstag umgebucht, nachdem die Polizei in einer Befragung festgestellt hatte, dass kein Verbrechen vorlag. Die vermeintliche Kinderleiche auf dem Foto entpuppte sich im wahrsten Sinne des Wortes als Puppe.

„Alles in allem haben alle alles richtig gemacht“, sagte der örtliche Sheriff. "Die Passagiere haben das Richtige getan, indem sie die Flugbesatzung alarmierten, und die Flugbesatzung hat das Richtige getan, indem sie herauszufinden versuchte, ob es eine gültige Bedrohung gibt oder nicht."

 krone.at
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