Mo, 10. Dezember 2018

Bub (4) tot gefunden

09.08.2018 06:23

US-Terrorcamp: Kinder für Schulmassaker trainiert

Erst vor Kurzem hat die Polizei im US-Bundesstaat New Mexico aus einem Versteck zweier „Extremisten muslimischen Glaubens“ elf verwahrloste Kinder befreit. Jetzt wurde bekannt, dass die Kleinen für Schießereien an Schulen trainiert worden waren. Zudem fand die Polizei die Leiche eines vermissten Vierjährigen. „Wir haben die Überreste gestern an Abduls viertem Geburtstag gefunden“, berichtete ein Sheriff.

Bei einer Razzia auf einem Grundstück nördlich von Taos in der ländlichen Gemeinde Amalia hatte die Polizei am vergangenen Freitag elf verwahrloste und hungernde Kinder entdeckt, die mittlerweile Pflegefamilien übergeben wurden. Eine der Pflegemütter habe angegeben, der festgenommene Siraj Ibn Wahhaj habe „das Kind im Umgang mit einem Sturmgewehr zur Vorbereitung für künftige Schulschießereien trainiert“, teilte die Staatsanwaltschaft von New Mexico am Mittwoch mit. Wahhaj stelle eine „große Gefahr für die auf dem Grundstück gefundenen Kinder sowie für die Allgemeinheit im Ganzen dar“, heißt es in der Akte der Staatsanwaltschaft.

Monatelange Suche nach Bub
Zudem wurde auf dem Gelände die Leiche eines Kindes gefunden. Dabei handelt es sich mutmaßlich um Wahhajs Sohn, die Identifizierung läuft noch. Der damals dreijährige Bub war Ende vergangenen Jahres von seiner Mutter im Bundesstaat Georgia als vermisst gemeldet worden, nachdem der Mann ihn mit in einen Park genommen hatte und nicht wieder zurückgekehrt war. Der Einsatz, der am Freitag zur Befreiung der elf Kinder geführt hat, ist Teil der monatelangen Suche nach dem entführten Buben aus Georgia gewesen.

Laut Polizei habe es sich bei den Festgenommenen um zwei bewaffnete Männer und drei Frauen gehandelt. Die Frauen seien womöglich die Mütter der Kinder. Die elf verwahrlosten Kinder seien im Alter zwischen einem Jahr und 15 Jahren gewesen.

„Furchtbare Umstände“
Bezirkssheriff Jerry Hogrefe beschrieb die furchtbaren Umstände, unter denen die Kinder hausen hatten müssen. „Die einzigen Lebensmittel, die wir sahen, waren ein paar Kartoffeln und eine Kiste mit Reis in einem dreckigen Wohnwagen“, sagte der Sheriff. „Aber am überraschendsten und herzzerreißendsten war, als das Team insgesamt fünf Erwachsene und elf Kinder fand, die aussahen wie Flüchtlinge aus einem Dritte-Welt-Land, nicht nur ohne Essen und Trinkwasser, sondern auch ohne Schuhe und im Prinzip mit dreckigen Lumpen als Kleidung.“

Video: Elf Kinder aus den Fängen von Islamisten befreit

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