Mi, 17. Oktober 2018

Polizeieinsatz in USA

06.08.2018 06:45

Elf Kinder aus den Fängen von Islamisten befreit

Eine schockierende Entdeckung haben Polizisten im US-Bundesstaat New Mexico gemacht, als sie vor wenigen Tagen auf der Suche nach einem vermissten Dreijährigen einer Spur nachgingen. Die Cops stießen auf das Versteck zweier „Extremisten muslimischen Glaubens“, wo sich die beiden Männer mit drei Frauen und elf verwahrlosten Kindern im Alter von ein bis 15 Jahren verschanzt hatten. Auch zahlreiche Waffen wurden sichergestellt. Die beiden Männer - darunter der Vater des vermissten Buben - wurden verhaftet.

Der Dreijährige selbst war nicht unter den befreiten Kindern. Der Zugriff erfolgte laut Polizei bereits am Freitag: Dutzende Beamte waren an dem Einsatz in New Mexico beteiligt. Vorausgegangen waren ein Durchsuchungsbefehl des örtlichen Sheriffs für das Versteck in der ländlichen Gemeinde Amalia, wo Siraj Wahhaj, der Vater des Dreijährigen, vermutet wurde, sowie ein Notruf, der offenbar aus dem Versteck kam.

Bei dem Unterschlupf handelte es sich laut Polizei um einen „kleinen im Boden vergrabenen Wohnwagen, der mit Plastik bedeckt war“. Es mangelte demnach an Wasser, Sanitäreinrichtungen und Elektrizität. An Lebensmitteln fanden die Beamten lediglich „ein paar Kartoffeln und eine Kiste Reis“. Nachrichtenagenturen zitierten einen der Beamten mit folgenden Worten: „Das waren die traurigste Art zu leben und die größte Armut, die ich je in meinem Leben gesehen habe.“

Waffenarsenal sichergestellt
Zahlreiche Waffen - darunter Sturmgewehre, Pistolen und auch Munition - konnten in dem Versteck ebenfalls sichergestellt werden. Laut Polizei werden beide Männer als „Extremisten muslimischen Glaubens“ eingestuft. Die angetroffenen Frauen wurden zunächst einvernommen, später aber vorläufig wieder auf freien Fuß gesetzt.

Weiterhin keine Spur von vermisstem Bub
Der weiterhin vermisste Dreijährige war Ende vergangenen Jahres von seiner Mutter in Georgia als vermisst gemeldet worden. Wahhaj habe seinen Sohn damals mit in den Park genommen und sei nie zurückgekommen.

 krone.at
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