Mi, 22. August 2018

Synchronschwimmen

03.08.2018 16:32

Duett Alexandri wie 2016 in Technik EM-Fünfte

Die Schwestern Anna-Maria und Eirini-Marina Alexandri haben am Freitag in der Technischen Kür wie 2016 EM-Rang fünf belegt. Mit 86,2548 erhielten die beiden in Glasgow aber mehr als 1,5 Punkte mehr als damals in London, außerdem waren vor den Olympischen Spielen von Rio de Janeiro Spanien und Griechenland nicht am EM-Start gewesen.

Die bessere Bewertung als die sechstplatzierten Griechinnen freute die gebürtigen Griechinnen besonders. „Es ist erst das zweite Mal, dass wir vor ihnen sind, beides Male in der Technischen Kür“, so Anna-Maria. „Jetzt wollen wir sie auch in der Freien Kür besiegen.“ Der Titel im Scotstoun Sports Campus rund sieben Kilometer westlich des Stadtzentrums ging an die Russinnen Swetlana Kolesnitschenko/Warwara Subbotina (95,1035).

Deren Sieg war ebenso zu erwarten gewesen wie Rang zwei für die Ukraine. Italien sicherte sich knapp vor den Spanierinnen Bronze. OSV-Trainerin Albena Mladenowa sah nur am Ende der Kür ihrer Schützlinge einen kleinen Fehler und im Ausgang die eingefahrenen Positionen in dieser Sportart bestätigt. „Von allen Duetten sehe ich nur das russische vor unserem“, meinte sie. Nur die neuen Europameisterinnen seien etwa höher aus dem Wasser als ihr Duett.

Es brauche aber noch Jahre, bis die steifen Wertungsbahnen vielleicht verlassen würden, erklärte Mladenowa. Für die WM in einem Jahr in Gwanju in Südkorea habe sie sich für die Kür bereits „interessante Dinge“ einfallen lassen. Die beiden Sportlerinnen fassten jeweils Mut, freuten sich am kleinen Erfolgserlebnis des Sieges über Griechenland. „Wir haben auch in der Freien Kür nichts zu verlieren“, erläuterte Anna-Maria Alexandri.

Am Vormittag war das erstmals für Europameisterschaften qualifizierte Team im Vorkampf der freien Kür auf Rang zehn gekommen. „Die Ausführung könnte noch besser sein, die Artistik war aber gut“, sagte Mladenowa über die Leistung von Marlene Gerhalter, Yvette Pinter, Hanna Kinga Bekesi, Luna Pajer, Raffaela Breit, Verena Breit, Sarha Vakil-Adli und Vassilissa Neussl. Das Finale der Top zwölf findet am Samstag statt.

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