Keiner kennt Passwort

Krypto-Millionär nimmt Erbe mit ins Grab

Web
20.07.2018 12:09

Nach dem plötzlichen Tod von Matthew Mellon stehen seine Erben nun mit leeren Händen da. Wegen seiner paranoiden Angst vor Hackern hatte der Multimillionär aus den USA sein gesamtes Vermögen von geschätzten 350 Millionen Dollar (rund 300 Millionen Euro) in Kryptowährung angelegt - und die Passwörter dafür kannte nur er.

Matthew Mellon war ein Nachkomme von Thomas Mellon, dem Gründer der Mellon Bank. Er war einer der Ersten, der in die Kryptowährung Ripple investierten. Seit er vergangenen April überraschend starb, rätseln seine Erben, wo Mellon die Datensätze aufbewahrte. Ohne die Passwörter haben sie selbst nach dem Tod des Millionärs keinen Zugriff auf sein Vermögen.

Auch Freunde und Anwälte des Bankierssohns sind völlig ratlos. Zu Lebzeiten hatte Mellon lediglich verraten, dass er die Passwörter in den zahlreichen Schließfächern unter verschiedenen Identitäten hinterlegt habe. Doch die Details dazu nahm er jetzt mit ins Grab.

Matthew Mellon im Dezember 2015 (Bild: AFP)
Matthew Mellon im Dezember 2015

Mellon hatte zuletzt mit Drogenproblemen zu kämpfen und ließ sich im April in eine Klinik im mexikanischen Cancun einweisen, um dort von seiner Kokain- und Heroinsucht loszukommen. Doch noch bevor er die Behandlungen und Therapien antreten konnte, starb der 54-Jährige an Herzversagen.

Kronen Zeitung

 krone.at
krone.at
Loading...
00:00 / 00:00
play_arrow
close
expand_more
Loading...
replay_10
skip_previous
play_arrow
skip_next
forward_10
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.



Kostenlose Spiele