Vor Augen des Vaters
„Schuhe rutschig“: Studentin stürzt in den Tod
Im Yosemite-Nationalpark ist eine junge Touristin (20) vor den Augen ihres Vaters in den Tod gestürzt. Zuvor sagte Grace noch, dass ihre Schuhe so rutschig seien. „Es ist alles so schnell passiert. Ich habe versucht, sie zu greifen, aber da war sie schon verschwunden“, sagte der Vater jetzt.
Der Vorfall ereignete sich bereits am 13. Juli auf dem 2693 Meter hohen Berg Half Dome im US-Bundesstaat Kalifornien. Grace und ihr Vater Jonathan Rohloff hatten eine knapp 26 Kilometer lange Wanderung durch den beliebten Park geplant. Dabei erreichten sie auch den Gipfel des kuppelförmigen Berges im Yosemite-Nationalpark.
Doch plötzlich schlug das Wetter um. „Eine schwarze Wolke rollte heran. Ich sagte: ,Wir müssen jetzt runter. Bei Regen sollten wir nicht hier oben sein‘“, erzählte Jonathan Rohloff. Er und seine Tochter hätten daraufhin auch mit dem Abstieg begonnen, berichtete die „Bild“ am Samstag online. Die Oberfläche des Berges sei zu diesem Zeitpunkt glatt und nass gewesen – selbst für erfahrene Wanderinnen und Wanderer ein Problem.
Eine schwarze Wolke rollte heran. Ich sagte: ,Wir müssen jetzt runter. Bei Regen sollten wir nicht hier oben sein.‘
Jonathan Rohloff
Neue Schuhe wurden zum Verhängnis
Grace dürften ihre neuen Wanderschuhe zum Verhängnis geworden sein. Die junge Studentin hatte sich diese extra für den Nationalpark gekauft, sich kurz vor dem Unglück darüber beklagt, dass sie rutschig seien. Der Vater habe noch versucht, die Tochter zu beruhigen, doch kurz darauf sei sie ausgerutscht. „Es ist alles so schnell passiert. Ich habe versucht, sie zu greifen, aber da war sie schon verschwunden.“ Grace stürzte an ihm vorbei in die Tiefe.
Notruf abgesetzt
Dem Bericht nach rief Rohloff vergeblich in die Schlucht, andere Wanderinnen und Wanderer setzten unterdessen einen Notruf ab. Der Rettungshubschrauber brauchte drei Stunden, um einzutreffen, und konnte nur noch den Tod der Touristin feststellen. Sie hatte eine Schädelfraktur erlitten.
Jährlich besteigen Tausende Touristinnen und Touristen den Half Dome. Tödliche Unfälle ereignen sich immer wieder, unter anderem aufgrund des glatten Gesteins. Für den Aufstieg ist eine Genehmigung der Parkbehörde einzuholen.







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