Reaktoren aus Russland

Ungarn: AKW darf Donau-Temperaturgrenze übertreten

Ausland
27.07.2024 15:25
Porträt von krone.at
Von krone.at

Ungarn plant eine Überschreitung des Temperaturgrenzwerts für einen Abschnitt der Donau zuzulassen, in den das Kühlwasser des Kernkraftwerks Paks fließt. Das sei aus Gründen der Versorgungssicherheit geplant, wie das Energieministerium mitteilte. 

Derzeit kann der Fluss laut Verordnung kein Wasser aufnehmen, wenn seine Temperatur 30 Grad Celsius übersteigt. In diesem Fall muss der Betreiber die Leistung drosseln.  

„Drosselung könnte Versorgung gefährden“
Der vom Energieministerium vorgeschlagene Plan würde diesen Grenzwert beibehalten, dem Betreiber aber erlauben, ihn von Fall zu Fall mit Genehmigung des Energieministers zu überschreiten, wenn dies aus Gründen der Versorgungssicherheit unvermeidlich ist. „Die Drosselung der Leistung von Paks könnte die reibungslose Versorgung der inländischen Verbraucher auf einem angespannten Energiemarkt unmittelbar gefährden“, heißt es in der Erklärung.

Vier in Russland gebaute Reaktoren
Die Anlage in Paks verfügt über vier in Russland gebaute Reaktoren des Typs WWER 440 mit einer Gesamtleistung von etwa 2000 Megawatt. Die Reaktoren wurden zwischen 1982 und 1987 in Betrieb genommen und sollen zwischen 2032 und 2037 außer Betrieb genommen werden.

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