Di, 16. Oktober 2018

Keine Überraschung

19.07.2018 08:18

Neuer Bildungsdirektor heißt Robert Klinglmaier

Drei ernst zu nehmende Bewerber gab es: Rudi Altersberger, Gerlind Hubmann und Robert Klinglmair. Drei Bewerber für einen Posten, der sich aus der Zusammenlegung zweier Institutionen ergibt: die neue Bildungsdirektion.

Die neue Bildungsdirektion, also die aus Landesschulrat und Abteilung 6 fusionierte und künftig für alle Schulen (außer die landwirtschaftlichen) zuständige Behörde. Weil aber Hubmann bisher das eine und Altersberger das andere leitete, entschied sich LH Kaiser für Klinglmair als lachenden Dritten.

Eine Entwicklung, die für „Krone“-Leser nicht überraschend kommt.

Wer ist dieser Robert Klinglmair? In Oberösterreich geboren, lebt der 39-Jährige seit zwölf Jahren in Kärnten. Tätig war er bisher am Institut für Volkswirtschaftslehre der Uni Klagenfurt. „Ich will von der Analyse weg in die Umsetzung und versuchen, Weichen für die Zukunft zu stellen“, meint er über die Herausforderungen als Bildungsdirektor.

Über den in Kärnten heiklen Bereich des Minderheitenschulwesens sieht er sich drüber („Ich habe mich in die Thematik eingelesen“), die Strukturen im Kärntner Bildungswesen sind für ihn nicht in Stein gemeißelt („Schulzusammenlegungen wird es geben“).

Wirksam wird die Bestellung Robert Klinglmairs mit 1. August, was Bildungsminister Heinz Faßmann in der Bestellungsurkunde bestätigt. LH Kaiser über seine Entscheidung: „Alle drei Bewerber wären höchst geeignet gewesen. Ich habe aber nach Abwägen aller Fakten entschieden, dass eine neue Institution auch eine neue Person an der Spitze haben sollte.“

Fritz Kimeswenger
Fritz Kimeswenger

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