Di, 25. September 2018

70-Meter-Fall

25.06.2018 11:32

Mutter beim Schwammerlsuchen in den Tod gestürzt

Eine traurige Aufgabe musste am Sonntagvormittag die Bergrettung Gosau bewältigen: Eine Schwammerlsucherin (79) war 70 Meter über einen Steilhang gestürzt und hatte tödliche Verletzungen erlitten. Als ihr Sohn sie nicht erreichte, verständigte er die Bergrettung, die nur noch die Leiche der Frau bergen konnte.

Der Sohn hatte die ortsansässige Mutter (79) bereits am Samstag gegen Mittag zum Schwammerlsuchen zu dem Waldstück in Richtung Iglmoos geführt, sie dort dann aber allein zurückgelassen.

Während der Filius wieder heimfuhr, kam es zu der schrecklichen Tragödie: Bei der Suche nach Pilzen dürfte sich die 79-Jährige zu weit vorgewagt haben. Sie stürzte in der Folge etwa 70 Meter tief einen felsdurchsetzten Hang in einer Rinne hinab, blieb schließlich liegen und starb. Ob sie nach ihrem schrecklichen Absturz gleich tot gewesen war, konnte man nicht mehr sagen.

Sohn alamierte Bergretter
Am nächsten Morgen, also am Sonntag in der Früh, versuchte der Sohn seine Mutter zu erreichen. Als ihm das nicht gelang, machte er sich große und leider auch berechtigte Sorgen. Er alarmierte die Gosauer Bergretter. Diese rückten um 7.30 Uhr aus und entdeckten etwa eine Stunde später die Leiche der Schwammerlsucherin. „Wir haben sie mühevoll geborgen“, berichtet Einsatzleiter Christian Egger.

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