Fr, 20. Juli 2018

Unfälle mit Kindern

05.07.2018 15:16

„Nichts zu tun ist das größte Risiko!“

Es sind oft Sekunden. Sekunden, in denen man panisch und hilflos vor einem Kind steht, wenn es verunglückt oder zusammengesackt vor einem liegt ...

Das Rote Kreuz will somit einmal mehr Ersthelfern Mut machen und die gängigsten Mythen klarstellen. Fakt ist: „Nichts zu tun, aus Angst etwas falsch zu machen, ist das größte Risiko!“

  • Mythos Nr. 1: Puls fühlen. Bei Kindern ist das schwierig. Wichtiger ist Atmung feststellen, sehen und fühlen.
  • Mythos Nr. 2: Bei Herzdruckmassagen werden Kindern die Rippen gebrochen. Das passiert meistens bei älteren Menschen. Wichtig bei kleinen Patienten: Herzdruckmassage mit einem Arm durchführen, bei Babys nur mit zwei Fingern.
  • Mythos Nr. 3: Einen Liter Milch trinken, nachdem Putzmittel oder Tabletten verschluckt wurden. Im Notfall müssen im Mund befindliche Substanzen ausgespuckt und das Kind in bequeme Seitenlage gebracht werden. Und: Notruf 144 wählen.
  • Mythos Nr. 4: Ersthelfer werden verklagt, wenn sie etwas falsch machen. Falsch, es muss sofort gehandelt werden!

Wichtig ist, Gefahrenquellen zu entschärfen. Wolfgang Schreiber, Chefarzt vom Roten Kreuz: „Messerunerreichbar aufbewahren, Schwimmbecken gut einzäunen, Möbel weg von geöffneten Fenstern.“

Kronen Zeitung

 krone.at
krone.at

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.