Dieses Wochenende absolviert Mehrkämpferin Ivona Dadic ihren EM-Test. Nachdem das Traditionsmeeting Ende Mai in Götzis für die 24-Jährige im Saisonaufbau zu früh gekommen war, passt es nun drei Wochen später beim Event in Ratingen. Beim Siebenkampf in Nordrhein-Westfalen traut sich Dadic sogar eine Verbesserung ihres österreichischen Rekords zu, sollte sie die Trainingsleistungen umsetzen.
„In fünf von sieben Disziplinen läuft es bereits sehr gut“, meinte Dadic vor dem Abflug nach Düsseldorf. „Lediglich im Kugelstoßen waren meine Trainingsleistungen zuletzt nicht so konstant, wie wir uns das vorstellen.“ Hinsichtlich der 800 m könne sie nicht genau einschätzen, was möglich ist. „In den anderen Disziplinen sind Bestleistungen durchaus machbar. Ich möchte einen engagierten Siebenkampf absolvieren.“
Am wichtigsten ist Dadic die Rückmeldung für die weitere Vorbereitung auf die Berlin-EM (7. bis 12. August). „Ratingen wird zeigen, wo ich im Training stehe und in welchen Bereichen ich in den kommenden Wochen vor Berlin noch arbeiten muss.“ In Ratingen trifft die Vize-Weltmeisterin im Hallen-Fünfkampf auf die komplette deutsche Elite, geht es für die doch intern um die EM-Tickets. Der Wettkampf beginnt am Samstag um 11 Uhr, der finale 800-m-Lauf ist für Sonntag um 16 Uhr angesetzt.
Als zweite österreichische Mehrkämpferin tritt Karin Strametz in Ratingen an. Für sie geht es um das dritte ÖLV-EM-Ticket im Siebenkampf neben Dadic und der Götzis-Fünften Verena Preiner. Ihre Konkurrentin dabei ist Sarah Lagger. Die junge Kärntnerin überzeugte in Götzis mit 6.156 Zählern und Rang zehn.
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