Mi, 15. August 2018

Brutplätze an Flüssen

04.06.2018 22:00

Der Eisvogel: Ein fliegender Edelstein

Mit Spaten und Spitzhacke sorgt Dietmar Streitmaier an Kärntens Flüssen dafür, dass der seltene Eisvogel Nistmöglichkeiten vorfindet. Als ein kleines Dankeschön präsentierten sich ihm kürzlich die „fliegenden Edelsteine“ - und der Naturschützer konnte prächtige Aufnahmen machen.

Selten ist der Eisvogel für Streitmaier zwar nicht, aber schwer zu sehen: „Trotz des farbenprächtigen Gefieders ist der Vogel nämlich alles andere als leicht zu entdecken.“ Alljährlich rückt der Naturschützer mit großem Herz für die bis zu 18 Zentimeter großen Vögel aus, um Uferböschungen abzugraben. Denn der gefiederte Geselle braucht zum Brüten senkrechte Wände aus lehmigem Material.

Streitmaier: „Der Eisvogel gräbt in diese einen rund einen Meter langen Gang mit einem kleinen Kessel, wo die Jungvögel sicher vor Fressfeinden wie Marder schlüpfen können.“

Gerade jetzt, wenn die Jungvögel geschlüpft sind und bald flügge werden, brauchen die Eisvögel Ruhe.

„Schon ein Fischer, der in Brutplatznähe seinem Hobby nachgeht, reicht, um die Vögel zu vertreiben“, so Streitmaier. Damit die Eisvögel mit ihrem türkisfarbenen Rückengefieder die benötigte Ruhe haben, verrät Streitmaier auch nicht, wo seine „fliegende Edelsteine“ zu finden sind.

Hannes Wallner
Hannes Wallner

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