Mi, 17. Oktober 2018

Deutschland-Unserie

31.05.2018 09:38

Keine Zeit, das 1:0 gegen Russland zu genießen

Für die österreichischen Fußball-Nationalspieler bleibt keine Zeit, das 1:0 gegen Russland zu genießen (im VIdeo). Drei Tage nach dem Erfolg in Innsbruck steht am Samstagabend (18.00 Uhr/live ORF eins) bereits der Testspiel-Kracher gegen Weltmeister Deutschland auf dem Programm.

„Wir müssen uns klar sein: Auf dem Level von Deutschland, da sind wir noch nicht“, betonte Offensivstar Marko Arnautovic. Ziel sei es aber, sich nach vier Siegen in vier Spielen unter Teamchef Franco Foda auch mit den Deutschen zu messen. „Es wird nicht einfach, es wird ein ganz harter Brocken“, meinte der West-Ham-Stürmer. „Wir werden trotzdem versuchen, etwas rauszuholen, unser Spiel aufzuziehen. Wir können nach dem Spiel sehen, wo wir stehen und was wir noch besser machen müssen.“

Der Auftritt gegen Russland hat weiteres Selbstvertrauen gegeben - auch wenn noch nicht alles gut war, etwa die Chancenverwertung. „Uns ist bewusst, dass wir da nochmal ein Level höher gehen müssen gegen Deutschland“, sagte David Alaba. „Wir müssen mehr Tempo spielen, weniger Ballverluste haben.“ Gegen die Nummer eins der FIFA-Weltrangliste dürfte man zu weniger Torchancen kommen. Alaba: „Die müssen wir dann auch nutzen.“

Der Bayern-München-Star selbst absolvierte gegen Russland einen 35-minütigen Kurzeinsatz, weil ihm in den vergangenen Tagen erneut die Muskulatur Probleme bereitet hatte. Der Plan sei vor einigen Tagen gefasst worden. „Ich bin ganz gut reingekommen“, sagte Alaba. „Wir werden jetzt sehen, wie das reagiert in den nächsten Tagen. Ich hoffe, dass das so bleibt.“ Das ÖFB-Team habe mutig nach vorne gespielt. „Da kann man viel Positives mitnehmen.“ Das sah auch Arnautovic so. „Das Verhalten, das uns der Trainer vorgegeben hat, die Disziplin auch, das harmoniert einfach“, meinte der 29-Jährige.

Auch die Spieler, die noch nicht so oft gespielt haben, hätten überzeugt. „Der Trainer hat ein paar andere Spieler angekuckt. Es ist ein großer Konkurrenzkampf in der Mannschaft, das soll nur weitergehen. Das macht uns nur besser.“ Aleksandar Dragovic sprach von einer „soliden Leistung“ gegen die Russen, sieht aber auch noch Luft nach oben. „Wenn wir gegen die Deutschen bestehen wollen, müssen wir nochmal einen Schritt dazulegen“, meinte der Innenverteidiger. „Deutschland ist für mich der WM-Favorit, wenn nicht die stärkste (Fußball)Nation auf der Welt“, sagte Arnautovic. In Ehrfurcht will man deswegen aber nicht erstarren. Dragovic: „Die kochen auch nur mit Wasser.“

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