Mo, 17. Dezember 2018

Nach Juwelier-Überfall

25.05.2018 14:21

Räuber bleiben hinter Gittern

Bewaffnet mit einer Spielzeugpistole, einer Axt und einem Pfefferspray waren zwei Räuber - wie berichtet - im Dezember 2017 in ein Juweliergeschäft in Eisenstadt gestürmt und hatten drei Uhren um 21.000 Euro erbeutetet. Jetzt saßen die beiden Haupttäter, eine Komplizin sowie der Bandenboss auf der Anklagebank.

Die beiden Hauptverdächtigen (25 und 28) waren kurz nach dem Überfall bereits festgenommen worden. Wenig später schnappte die Polizei dann den Drahtzieher (40), der mit seiner Lebensgefährtin (26) gerade ins Ausland fliehen wollte. Zwar bestritt der Kopf der Bande jede Beteiligung, jedoch wurde der Mann von seiner Freundin schwer belastet. „Es war sein Plan. Wir fuhren nach Eisenstadt, gingen durch die Fußgängerzone, und plötzlich hieß es, dass wir einen Juwelier ausrauben. Am Tag des Überfalls wartete ich im Schlosspark, um die Beute zu übernehmen“, schluchzte die Frau.

„Meine Mandantin dachte, sie fährt mit ihrem Freund auf Urlaub. Und plötzlich wurde sie gezwungen, bei diesem Überfall mitzumachen“, so ihr Verteidiger, Nikolaus Mitrovits.

Der 25- und der 28-Jährige behaupteten dennoch, alleine gehandelt zu haben. Doch am Ende war das Gericht überzeugt, dass alles wie von der Zeugin dargestellt war. Urteile: sechs Jahre Haft für den 40-Jährigen (noch nicht rechtskräftig) sowie sechs beziehungsweise neun Jahre für die beiden Räuber und zweieinhalb Jahre für die Frau. 

Kronen Zeitung

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