Do, 13. Dezember 2018

Experte warnt:

10.05.2018 05:53

Heißer Frühling: Wespen und Borkenkäfer kommen!

Der März war zu kalt, dafür wollte der April der bessere Mai sein - dieses Wetter-Ping-Pong macht sich auch bei den Insekten bemerkbar. Wespen und Bienen profitieren von dem Frühsommer im Frühling, Quälgeister wie Zecken und Gelsen leiden hingegen. Leider profitiert mit dem Borkenkäfer auch ein Schädling sehr.

Noch sieht man sie nur vereinzelt, dafür ist jedes Exemplar auffällig dick. Die ersten Wespen und Hornissen sausen im Tiefflug über Balkone und Terrassen. Insektenkundler Fritz Gusenleitner vom Biologischen Zentrum des Landes in Linz erklärt: „Alle Wespen und Hornissen, die man derzeit sieht, sind befruchtete Königinnen, die ein neues Nest gründen wollen. Deshalb sehen sie auch so dick aus.“

Zwei Wespenarten sind echte „Lästwanzen“
Bundesweit gibt es übrigens 10.000 Wespenarten, davon sind 100 Faltenwespen. 20 dieser Faltenwespenarten leben in Nestern. Bei uns in Oberösterreich treten vorwiegend zwei Wespenarten als besondere „Lästwanzen“ in Erscheinung: die deutsche und die gemeine Vespula.

Zu warm und zu trocken
Für Wespen, ihre großen Brüder, die Hornissen, und Bienen ist das warme und trockene Wetter ein Segen, weil sie ständig ausfliegen können. Wenig begeistert davon sind hingegen Zecken und Gelsen, die feuchte Witterung brauchen, um sich vermehren zu können.

Fichten in Gefahr
Der viel zu trockene Frühling wirkt sich auch auf einen wirklich gefährlichen Schädling aus. Der Borkenkäfer feilt sich schon seine acht Zähne scharf, um die heimischen Fichtenwälder zu dezimieren. Und profitiert davon, dass die ohnedies hitzegeplagte Fichte zu geschwächt ist, um sich mittels Harzdruck gegen die fiesen Angreifer zu wehren.

Entomologe Gusenleitner warnt: „Um die Fichten muss man sich heuer sicher Sorgen machen.“

Christoph Gantner, Kronen Zeitung

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