Sa, 18. August 2018

Prozess in Innsbruck

05.05.2018 04:16

Brite bangt nach Glaswurf um Zukunft der Familie

Welche Folgen eine Wirthaus-Rauferei haben kann, bekam ein britischer Soldat (32) bereits zu spüren. Der Mann, der im Dezember in Neustift einem Tiroler ein Glas ins Gesicht geschleudert hatte, musste der Armee eine Geldbuße zahlen, und ihm wurden Privilegien gestrichen. Eine 2000 Euro Strafe kommt jetzt noch dazu.

Für den Briten stand Freitag am Innsbrucker Landesgericht einiges auf dem Spiel. „Bereits eine bedingte Haftstrafe würde meinen Mandaten, seine Frau und die drei Kinder wohl obdachlos machen“, erklärt der Verteidiger. Schließlich drohte dem 32-Jährigen die Entlassung bei der „British Army“, die auch seine Wohnung bezahlt.

Freundin von Tiroler angestänkert
Anfang Dezember hatte der Angeklagte an die Konsequenzen wohl noch nicht gedacht. Betrunken stänkerte er offenbar die Freundin eines Oberländers an und knallte ihm ein Longdrinkglas in Gesicht. Mit Rissquetschwunden und Schnittverletzungen am Auge kam das Opfer noch glimpflich davon. „Er hätte blind sein können“, meinte Richter Norbert Hofer, der den reumütigen Briten mit einer Geldstrafe davonkommen ließ. Neben der 3000 Pfund (rund 3400 Euro) Geldbuße für die Army, wurde der Soldat zu einer Geldstrafe von 2000 Euro verurteilt und muss 500 Euro Teilschmerzensgeld zahlen.

Samuel Thurner
Samuel Thurner

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