Mi, 19. September 2018

Video zeigt Absturz

29.03.2018 10:39

So wird das Ende von Chinas Raumlabor aussehen

Am Osterwochenende wird das im Jahr 2016 außer Kontrolle geratene chinesische Raumlabor „Tiangong-1“ („Himmelspalast“) in die Erdatmosphäre eindringen und auseinanderbrechen. Teile davon stürzen voraussichtlich frühestens am Karsamstag und spätestens am Ostermontag auf die Erde. Eine Animation (siehe Video) zeigt, wie das Ende der Station, die die Erde mit einer Geschwindigkeit von 7,5 Kilometern pro Sekunde (27.000 km/h) umkreist, aussehen wird.

Wo die Trümmerteile niedergehen könnten, lasse sich nicht punktgenau vorhersagen, so Holger Krag, Experte für Weltraumschrott bei der europäischen Weltraumbehörde ESA. Sicher ist bisher nur, dass Fragmente in einer Zone zwischen dem 43. Grad nördlicher Breite und dem 43. Grad südlicher Breite (in der Grafik unten grün markiert) aufschlagen könnten.

Keine Trümmer auf Österreich
Etwa 1,5 bis 3,5 Tonnen von „Tiangong-1“ werden den Eintritt in die Atmosphäre überstehen. Für Länder wie Deutschland, Österreich oder die Schweiz, die nördlich des 43. Breitengrades liegen, bestehe daher keine Gefahr, so Krag. Er schätzt die Wahrscheinlichkeit von einem Trümmerteil verletzt zu werden, in etwa so gering ein, „wie die Möglichkeit von einem Blitz zweimal in einem Jahr getroffen zu werden.“

„Himmelspalast“ seit September 2011 im All
Das 8,5 Tonnen schwere Modul „Tiangong-1“ war am 29. September 2011 an Bord einer Rakete vom Typ „Langer Marsch 2FT1“ vom Raumfahrtzentrum in Jiuquan in der nordwestchinesischen Provinz Gansu ins Weltall gebracht worden. Über die Jahre hat der „Himmelspalast“ sechs Kopplungsmanöver mit chinesischen Raumschiffen der „Shenzhou“-Reihe absolvierte.

Wilhelm Eder
Wilhelm Eder

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