Mo, 20. August 2018

Valentin Pfeil

23.03.2018 14:57

Österreichs Marathon-Ass startet nicht in Wien!

Valentin Pfeil, Österreichs stärkster Marathonläufer der jüngsten Zeit, ist wegen Achillessehnenproblemen nicht in der bestmöglichen Form, um seinen geplantes Rennen beim Vienna City Marathon zu verwirklichen. Nach einer im Dezember aufgetretenen Verletzung wird der Oberösterreicher nicht starten. 

„Ich bin zurück im systematischen Trainingsprozess, kann meine Belastungen wieder steigern und rund 100 Kilometer pro Woche trainieren“, sagt der 29-jährige Veterinärmediziner. „Ich habe aber zu viel Trainingszeit verloren, als dass ich in einem Monat in der Lage wäre, beim Vienna City Marathon ein Rennen auf wirklich hohem Niveau zu zeigen. Vor allem die langen Läufe über 30 Kilometer fehlen mir. Schweren Herzens muss ich meinen Start absagen. Für mich ist jetzt entscheidend, mit dem Ziel der Olympiateilnahme in Tokio 2020 wieder voll belastbar zu werden. Den Vienna City Marathon werde ich diesmal nach zwei Starts in Folge aus anderer Perspektive erleben. Ich werde meine Laufkollegen anfeuern und bin überzeugt, dass wir einige tolle Leistungen sehen werden“, sagt Pfeil.

Ebenso wird Stephan Listabarth seine Marathonpremiere verletzungsbedingt verschieben.   Ein Trio bei der Halbmarathon-WM   Samstag finden in Valencia die Halbmarathon-Weltmeisterschaften statt. Österreich ist dort mit einem Trio vertreten – mit Lemawork Ketema, Peter Herzog und Christian Steinhammer (Christian Steinh), Lemawork Ketema reiste direkt von einem Höhentrainingslager aus Kenia an und befindet sich, wie Freunde aus Kenia berichteten, in Topform.

Linz wartet
Direkt nach der WM fliegt er in die Höhe von Iten zurück, um sich auf seinen Start für den Linz-Marathon am 15. April vorzubereiten. Er traut sich eine Zeit um die 1:03:00 Stunden zu. Auch der von Peter Br ündl trainierte Peter Herzog ist für einen schnellen Halbmarathon um die 1:03:00 gut. Steinhammer nimmt die WM als letzten, großen Test für seinen Start beim Vienna City Marathon am 22. April. „Wir hoffen, dass wir im Team eine gute Platzierung erreichen“, sagt Teamleiter Günther Weidlinger.

Der Oberösterreicher, einst ein Weltklasseathlet im Hindernislauf, hält seit Udine 2007 den österreichischen Rekord mit 1:01:42 Stunden. Damals belegte Weidlinger im Einzelrennen den starken 23. Platz und mit dem Team Rang 12. Nach 2006 (nur Christian Pflügl) und 2007 (Weidlinger, Hohenwarter, Pröll und Pflügl) nimmt Österreich erst zum dritten Mal bei der seit 1992 ausgetragenen Halbmarathon-WM teil.Insgesamt werden bei der Halbmarathon-WM in Valencia von der IAAF 245.000 Dollar an Preisgeldern ausgeschuettet. Für Gold gibt es 30.000 Dollar, für Platz 6 3.000.

 Olaf Brockmann; Kronen Zeitung

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