Di, 19. Juni 2018

Konter nach Kritik

22.03.2018 11:22

Hamilton über Rosberg: „Braucht wohl Schlagzeilen“

Vier Jahre lang lieferten sich Lewis Hamilton und Nico Rosberg teils erbitterte WM-Duelle. Nach seinem WM-Titel 2016 beendete der Deutsche aber überraschend seine Karriere. Zuletzt meinte Rosberg, dass Hamilton damals die Konstanz fehlte, um am Ende den Titel zu holen. Kurz vor dem Formel-1-Auftakt in Melbourne schießt der Brite zurück.

„Ich denke, ich habe im Vorjahr bewiesen, dass das nicht der Fall ist - deswegen habe ich den Titel geholt“, wehrt sich Hamilton gegen die Kritik seines ehemaligen Teamkollegen. Zudem kann sich der amtierende Champion einen Seitenhieb gegen Rosberg nicht verkneifen: "Ich glaube, dass es viele Leute gibt, die Schlagzeilen brauchen. Vielleicht ist das der Grund."

Seine größte Schwäche sei etwas Anderes, wie Hamilton nun verriet. "Ich habe die gleiche Schwäche wie jeder in diesem Raum: Wir alle lieben Palatschinken", schmunzelt der Mercedes-Pilot.

Rekord-Vertrag?
Der 33-Jährige, dessen Vertrag am Ende dieser Saison ausläuft, steht kurz davor, bei Mercedes zu verlängern. Sein neues Arbeitspapier wäre laut der Zeitung „The Sun“ in finanzieller Hinsicht der umfassendste Vertrag, den je ein Sportler aus Großbritannien unterzeichnet hat. Die konkreten Zahlen, sowohl die Laufzeit als auch das künftige Salär des aktuellen Titelverteidigers, sind freilich noch unbekannt.

Schumacher-Bestmarken in Gefahr
Die Vorzeichen sind jedenfalls gut, dass Hamilton in den kommenden Jahren ein noch größeres Vermächtnis für sich zimmern kann. Über die vergangenen vier Jahre gerechnet, kommt der Mercedes-Star auf einen Schnitt von fast zehn Siegen pro Saison. Aktuell hat er 62 Rennen gewonnen. Behält er sein Tempo bei, ist Hamilton Ende 2020 bei Michael Schumacher angelangt. Der Deutsche brachte es in seiner Karriere auf 91 Siege.

Als Rekordweltmeister schaffte Schumacher sieben Titel, Hamilton steht bei vier. Auch diesbezüglich könnte er in diesem Zeitraum also zu der lebenden Legende aufgeschlossen haben. Und die Chance besteht, zumal das Reglement bis einschließlich 2020 aufgrund bestehender Verträge relativ stabil bleibt.

krone Sport
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