2007 war das Bauwerk, das Trebesing vor Lärm und Abgasen schützt, fertig gestellt worden. Der künstliche Tunnel – ein Teil der 100 Millionen Euro teuren Generalsanierung der A10 – wurde als hochmodern und sicher gepriesen. Doch schon bald musste das Höchsttempo von 100 auf 80 km/h gedrosselt werden: Die Fahrbahn ist zu rutschig, hat zu wenig „Grip“.
Bau-Qualität blieb auf der Strecke
„Die Mängel wurden lange geprüft, es wurde überlegt, ob repariert werden kann. Aber das geht nicht. Es muss alles neu gemacht werden“, bestätigt Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler: „Dabei hatte ich von Anfang an gewarnt, man solle nicht überschnell bauen. Doch der damalige Vorstand der Asfinag hat nicht gehört. Da ist dann offenbar die Bau-Qualität auf der Strecke geblieben.“
Die Kosten für die Sanierung wird die bauausführende Firma tragen. Gerichtliche Auseinandersetzungen sollen angeblich vermieden werden. Ebenso wie beim zweiten „Pfusch“, der sogenannten „Wackelbrücke“. Sie soll ebenfalls bis Ende 2010 jetzt endgültig saniert werden. Bei dieser Konstruktion hatte sich ja bekanntlich die Fahrbahn „in Wellen“ gelegt; der gesamte Unterbau muss erneuert werden.
von Hannes Mösslacher („Kärntner Krone“)









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