"Nach dem großartigen Erfolg der WM 2001 in Klagenfurt war es unser Ziel, wieder eine Weltmeisterschaft nach Kärnten zu holen", erklärte Otmar Felsberger, Generalsekretär des österreichischen Bundesfachverbandes für Kick- und Thaiboxen (ÖBFK). Er ist selbst ein Meister seines Fachs: Der Villacher hatte sich als erster Österreicher 1985 in Budapest den Titel eines Kickboxweltmeisters geholt.
Die Veranstaltung ist die offizielle WM des größten und bekanntesten Weltverbandes WAKO (World Association of Kickboxing Organisations), der derzeit auch ein Aufnahmeansuchen beim Internationalen Olympischen Weltverband (IOC) im Laufen hat. "Das große Ziel ist es, Kickboxen als olympische Disziplin zu etablieren", erklärte Nikolaus Gstättner, Management Direktor des ÖBFK und Vorstandsmitglied der WAKO. Die WM in Villach dient erstmals auch als Qualifikationsturnier. Die vier besten Athleten aus den unterschiedlichen Kategorien sind bei den "World Games" in Peking 2010 startberechtigt.
Österreich darf sich bei den Wettkämpfen in Villach durchaus Hoffnungen auf Medaillen machen. Am Start ist etwa der dreifache Weltmeister Gerald Zimmermann. "Wenn es gut läuft, ist einiges drinnen", hält Zimmermann einen vierten Titel für durchaus realistisch. Die Veranstaltung wird vom Land Kärnten und der Stadt Villach mit je 45.000 Euro finanziell unterstützt.









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