Sa, 23. Juni 2018

Wirtschaftspanorama

25.02.2018 16:54

Kärntens neue Gründerzeit

Für die Kärntner Gründerszene steht das Jahr 2018 unter einem guten Stern. So wurde heuer mit der neuen Plattform „StartNet Carinthia“ nicht nur eine wichtige Anlaufstelle für alle Gründungsinteressierten und Start-ups geschaffen. Auch das Weiterbestehen des Kärntner Gründerzentrums „build!“ ist bis 2022 gesichert!

„Ein schneller Anschluss an Ballungszentren, ausgezeichnete Verbindungen in den gesamten Alpen-Adria-Raum, Leitbetriebe mit professionellen Mitarbeitern, Forschungs- und Infrastruktureinrichtungen sowie viele Gründungsinitiativen: Alle diese Faktoren tragen zur Attraktivität des Wirtschaftsstandortes bei und bilden ein wertvolles Grün-Ökosystem für Gründer, Start-ups und Investoren“, erklärte Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl bei der Präsentation der Plattform www.startnet.at.

Alle Stärken vereint
Auf dieser Plattform legen alle wichtigen heimischen Gründer-Institutionen – AMS, Alpen-Adria-Universität, „build!“-Gründerzentrum, BABEG, WK-Gründerservice, FH Kärnten, Industriellenvereinigung, KWF und Lakeside Park – ihre Stärken zusammen. „Wir haben die Kompetenzen der Bildung, der Förderung und der Infrastruktur vereint und damit eine effektive Sammlung des vorhandenen Potenzials geschaffen“, erläutert Erhard Juritsch vom KWF.

„StartNet Carinthia“ will stetig wachsen und lädt alle Initiativen ein, ihre Ideen und Projekte vorzustellen. So soll Kärnten zur Heimat vieler Game-Changer, Business-Neudenker, Innovatoren und dynamischer Unternehmer werden.

Neuer „build“-Fokus
Nach Auslaufen der Bundesförderung 2017 entwickelte „build!“ gemeinsam mit seinen Gesellschaftern ein neues Strategiekonzept, das die Weiterfinanzierung des Gründerzentrums sichert und Start-ups auch zukünftig ein hochwertiges Betreuungsangebot bietet. Dabei wurde  die Zielgruppendefinition für 2018 bis 2022 überarbeitet: Der Fokus der Gründungsberatung und -finanzierung wurde geschärft und auf FTI-Strategien (Forschung, Technologie, Innovation) abgestimmt. Kärntens Stärkefelder sollen vor allem im Bereich Mikroelektronik, Industrie 4.0 liegen. 

Alex Schwab
Alex Schwab

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