Dass die Serben gegen die Rumänen noch gewinnen müssen und nicht vorzeitig den Gruppensieg sicherstellten, war nach der Anfangsphase in Belgrad nicht zu erwarten. Die Mannschaft von Nationaltrainer Antic begann vor 50.000 Zuschauern im Roter-Stern-Stadion druckvoll und ging schon in der 13. Minute durch einen von Milijas verwandelten Elfmeter in Führung. Zuvor hatte Frankreich-Goalie Lloris gegen Zigic die Notbremse gezogen und deswegen die Rote Karte gesehen.
Henry locht einmal mehr ein
Obwohl in Überzahl, schalteten die Gastgeber nach dem 1:0 jedoch einen Gang zurück und ließen die Franzosen ins Spiel kommen, was in der 31. Minute prompt bestraft wurde. Goalie Stojkovic ließ einen Weitschuss abprallen und Henry staubte zum Ausgleich ab - für Frankreichs Rekordtorschützen war es das 50. Teamtor im 113. Einsatz.
Nach dem Seitenwechsel plätscherte die Partie über weite Strecken dahin. Die mit Abstand größte Chance hatten die Serben, die Lazovic in der 89. Minute wegen einer Roten Karte verloren, durch einen Lattenpendler von Ivanovic in der 55. Minute. Danach gingen beide Teams nicht mehr das letzte Risiko, wohl auch deshalb, weil mit dem Remis sowohl Serbien als auch Frankreich gedient ist.
Sieg für Färöer gegen Litauen
Im dritten Spiel in der Österreich-Gruppe haben die Färöer ihren ersten Sieg gefeiert. Die Färinger gewannen in Toftir gegen Litauen 2:1 (2:1), blieben aber trotzdem mit vier Zählern Letzter in der Gruppe. Erstmals seit dem 9. Oktober 2004 in Zypern erzielten die Insel-Kicker, die ihren ersten Punkt in der Gruppe beim 1:1 im Vorjahr im Heimspiel gegen die ÖFB-Elf geholt hatten, dabei zwei Tore in einer WM-Qualifikationspartie. Suni Olsen (15.) und Arnbjörn Hansen (35.) sorgten mit ihren Treffern für die Überraschung gegen die Litauer. Tomas Danilevicius (23.) hatte den vorübergehenden Ausgleich erzielt.
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