27.12.2017 16:06 |

Spendensammlung

Welle der Hilfsbereitschaft nach Feuertragödie

Bestürzung herrscht nach dem furchtbaren Bauernhausbrand im weststeirischen Köflach, bei dem die Hausbesitzerin (70), ihr Enkelsohn (2) sowie eine weitere Bewohnerin (77) umkamen. Jetzt helfen die Menschen den Hinterbliebenen mit Spenden. Als Brandursache sind laut Erhebungen ein Kurzschluss oder eine brennende Kerze möglich.

"Das Schlimmste, was Eltern passieren kann, ist heute eingetreten. Ich bitte um Spenden aller Art", postete auf Facebook eine enge Freundin der 29-jährigen Eva Sch., die am Stephanitag auf einen Schlag ihre Mutter Brigitta und ihren jüngsten Sohn verlor. Der kleine Maximilian starb in seinem Gitterbett, eine Rettung war im Flammeninferno unmöglich.

Zweiter Schicksalsschlag für junge Mutter
Es ist bereits der zweite grausame Schicksalsschlag für die zweifache Jungmutter: 2011 war ihr damaliger Freund am Hof mit einem Traktor verunglückt. Nun schlägt den Opfern eine Welle des Mitgefühls entgegen. Viele brachten Sachspenden zum Gemeindeamt, Spendenkonten wurden eröffnet.

Unterdessen suchen Ermittler in den Trümmern weiter nach der Brandursache. In Betracht kommen sowohl ein technischer Defekt als auch eine Kerze. Die Ermittler stellten fest, dass die Flammen eindeutig im Vorraum ihren Ausgang genommen hatten. Dort waren sowohl der Schaltkasten als auch eine Kühltruhe. Zudem könnte dort auch eine Kerze von der verstorbenen 70-jährigen Hausbesitzerin angezündet worden sein.

Hier können Sie spenden
Die Stadtgemeinde Köflach hat Spendenkonten eingerichtet:
"Brandopfer Graden"
Sparkasse Köflach: IBAN: AT26 2083 9055 0119 0812
Raiffeisenbank Lipizzanerheimat: IBAN: AT07 3848 7001 0610 1430

Matthias Wagner
Matthias Wagner
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