In den letzten Monaten verging kaum ein Tag, an dem nicht Gerüchte auftauchten, wohin Ribery für welche Fantasiesummen wechseln wird. Als möglicher neuer Arbeitgeber wurde immer wieder Real Madrid genannt, als Ablöse geisterte der flotte Betrag von 100 Millionen Euro durch die Medien.
Was hinter dem Mega-Offert steckte
Genau diese Summe hat Hoeneß nun bestätigt und kurz sah es so aus, als ob es mit dem Wechsel sogar klappen würde. "Jemand sagte mir, es würde ein Angebot von 100 Millionen Euro kommen – aber nicht von Real. Da hatte ich einen ganz schlechten Tag. Ich spürte eine Leere in mir, weil ich das Gefühl hatte: Jetzt ist Franck weg. Am Abend hat sich herausgestellt, dass es ein Missverständnis war. Da wollte einer drei Spieler mitverrechnen. Als ich das gehört hatte, da war ich richtig glücklich", wird der 57-Jährige in der Sport-Bild zitiert.
Ein Spieler der Klasse Riberys wird auf Dauer aber auch von den Bayern nur schwer zu halten sein. Ribery, dessen Vertrag noch bis 2011 läuft, hätte in Spanien angeblich das Doppelte oder sogar Dreifache verdienen können. Hoeneß: "Daher könnte ich Franck auch verstehen, wenn er wechseln will. Wenn wir bis dahin zweimal die Champions League gewinnen, hätte ich auch kein Problem, ihn ablösefrei gehen zu lassen."
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