"Aufgrund der momentanen Sachlage können wir es nicht verantworten, Prince Tagoe an irgendwelchen sportlichen Aktivitäten des Klubs teilnehmen zu lassen. Wir haben derzeit leider auch keine Anhaltspunkte dafür, dass sich dies zukünftig ändern wird. Vor diesem Hintergrund konnte daher das Arbeitsverhältnis mit dem Spieler nicht aufrechterhalten werden", bestätigte der Verein am Mittwoch mittels einer Pressemitteilung die Trennung von Tagoe.
Tagoe akzeptiert Rauswurf nicht
Der Ghanaer, der am 9. Juni einen Dreijahresvertrag unterschrieb, will seinen Rauswurf jedoch nicht akzeptieren. Den üblichen Medizin-Check bei Vereinsarzt Pieter Beks hatte Tagoe ohne Auffälligkeiten bestanden. Zudem soll eine kürzlich durchgeführte zweite Untersuchung bei einem anderen Herzspezialisten die erste Diagnose nicht bestätigt haben. "Hoffenheim ist darauf hingewiesen worden, dass die Kündigung auf jeden Fall unwirksam ist", sagte Tagoes Anwalt.
Im ersten Saisonspiel gegen Bayern München (1:1) stand Tagoe nicht im Kader. Sein Fehlen wurde von Hoffenheim offiziell mit einer Grippe begründet.
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