"Welche Regionalliga-Meister gegeneinander und wer gegen die Erstliga-Mannschaft antritt, muss gemeinsam mit dem ÖFB entschieden werden", erklärte Bundesliga-Sprecher Christian Kircher mit Hinweis auf die Zuständigkeit des ÖFB für die Regionalligen.
Amateur-Clubs steigen fix ab
Fix-Absteiger aus der zweithöchsten österreichischen Klasse ist in der bevorstehenden Saison neben den Amateur-Auswahlen von RB Salzburg und Austria der am schlechtesten platzierte eigenständige Erstliga-Club. Ab dem übernächsten Spieljahr verabschiedet sich der Tabellenletzte in die Regionalliga, der Vorletzte kämpft im Play-off um den Klassenerhalt.
Am Donnerstag wurde im Rahmen der außerordentlichen Hauptversammlung der Bundesliga (im Bild ist Präsident Martin Pucher zu sehen) in Wien beschlossen, dass die Erste Liga nicht auf 16 Vereine aufgestockt, sondern auf zehn Clubs reduziert wird. Von den Oberhaus-Vertretern, die jeweils über fünf Stimmen verfügten, stimmten mit Ausnahme von Sturm Graz, Kapfenberg und Mattersburg alle Clubs für die Aufstockung, von den sieben wahlberechtigten Erstligisten waren mit Ausnahme von Wacker Innsbruck alle dagegen.
Großclubs enttäuscht
Enttäuscht über den Ausgang zeigten sich vor allem die Vertreter von Salzburg, Austria und Rapid. "Ich denke, wir werden diese Diskussion in ein, zwei Jahren wieder haben, weil dieser jetzt getätigte Schritt nicht zufriedenstellend ist", meinte Salzburg-Sportdirektor Heinz Hochhauser. Ähnlich äußerte sich Austria-Vorstand Thomas Parits. "Das ist ein Schlag für Salzburg und uns. Wir haben uns in der Ersten Liga sportlich behauptet und sind jetzt Fix-Absteiger.
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