Der Verein müsse sich "neu orientieren" und "umstrukturiert" werden. "Schalke hat ja oft genug die bittere Erfahrung machen müssen, dass es zum Schluss zum Titel nicht gereicht hat. Deshalb hat man mich wahrscheinlich geholt", betonte Magath, der bei den Königsblauen wie schon beim Meister VfL Wolfsburg als Manager und Chefcoach in Personalunion arbeiten wird.
Urlaub in Puerto Rico
Nachdem er im Urlaub in Puerto Rico zunächst einige Tage den großen Erfolg mit den "Wölfen" verarbeitet hatte, habe er sich intensiv mit den Planungen für die kommende Saison beschäftigt. "Ich habe mir Unterlagen und Verträge faxen lassen und Schalke studiert", erläuterte Magath.
Der Coach ist sich im Klaren darüber, dass alle zunächst eine "Eingewöhnungszeit" bräuchten. Und er schloss nicht aus, dass Schalke seine letzte Trainer-Station wird: "Ja, das ist möglich. Ich bin auf Schalke auf vier sehr schwierige Jahre eingestellt, die viel Kraft kosten werden. Aber wer weiß schon, was in vier Jahren ist."
Verschärfter Konkurrenzkampf unter Magath
Zu konkreten Personalplanungen, Neueinkäufen oder Perspektiven einzelner Profis beim finanziell derzeit nicht gerade auf Rosen gebetteten Club äußerte Magath sich nicht, betonte aber: "Ich habe es immer so gehalten, dass ich zunächst mit den Spielern arbeite, die da sind. Alle haben die gleiche Chance. Dann wird man sehen, wer wirklich mitzieht und hundert Prozent für den Erfolg gibt", kündigte Magath einen verschärften Konkurrenzkampf an.
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