Unmittelbar danach startete der griechische Verband eine Untersuchung gegen Michas, weil der Verdacht bestanden hatte, der Referee sei von Milan bestochen worden. Außerdem wurde Michas nach dieser Partie von der UEFA für alle internationalen Spiele gesperrt. Gleichzeitig lehnte der europäische Verband damals aber auch den Antrag von Leeds auf eine Neuaustragung ab.
Um seinem Ansinnen Nachdruck zu verleihen, hat Corbett bereits 15.000 Unterschriften gesammelt, die er der UEFA am 16. Mai, dem 36. Jahrestag des Spiels, überreichen will. Der Politiker fordert vom europäischen Verband eine neuerliche Untersuchung der Vorfälle in Saloniki. Sollten Beweise gefunden werden, dass die Partie tatsächlich geschoben war, müsse der Titel Leeds zugesprochen werden, so Corbett.
UEFA gegen Annullierung
"Nach ihrem jüngsten Vorgehen gegen manipulierte Spiele kann die UEFA ganz Europa zeigen, dass sie Korruption nicht toleriert, auch wenn sie schon vor vielen Jahren passiert ist. Die Integrität des Fußballs muss gewahrt bleiben", betonte Corbett, nach dessen Angaben die UEFA gegen eine Annullierung sei, weil das Match schon länger als zehn Jahre zurückliege. "Das würde bedeuten, dass man damit durchkommt, wenn man ein Verbrechen zehn Jahre lang verbergen kann. Von dieser Politik sollte die UEFA abgehen."
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