"Ich denke, wir sind dafür nicht zuständig", fügte er hinzu. Zuständig sei zunächst einmal die Staatsanwaltschaft am Tatort - das komme in diesem Fall aber nicht infrage, da sich der Übergriff in Cardiff ereignete. Deshalb sei nun der Wohnort des Täters ausschlaggebend, was dann wohl München oder die Umgebung von München sein dürfte, sagte Feld.
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Zu den Aussichten in dem konkreten Fall wollte er sich nicht äußern. Es sei aber "theoretisch denkbar", dass ein solcher Fall verfolgt werde, und zwar dann, "wenn es im öffentlichen Interesse ist". So argumentiere auch die Person, die Podolski angezeigt habe: Es sei ein schlechtes Vorbild, vor Millionen Fernsehzuschauern bei einer Meinungsverschiedenheit handgreiflich zu werden.
Angelegenheit eigentlich schon abgehakt
Podolski wird nach seinem Streit mit Ballack außerdem 5.000 Euro an eine Fair-Play-Aktion des DFB spenden. DFB-Präsident Theo Zwanziger begrüßte Podolskis freiwillige Entscheidung als "gute und richtige Geste angesichts seines inakzeptablen Verhaltens". Die Sportliche Leitung der Nationalelf hatte nach dem Vorfall auf Sanktionen gegen den Bayern-Spieler verzichtet. Auch der Weltverband FIFA teilte mit, dass er nicht gegen Podolski vorgehen werde.
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