Diese Darstellung wies der Betroffene aber am Montag entschieden zurück. "Der LASK hat am Freitag die Zusammenarbeit einseitig beendet", erklärte der gebürtige Steirer. Er wolle inhaltlich dazu nichts sagen oder kommentieren, weil der Schritt sicher ein Nachspiel haben würde, fügte der Funktionär hinzu. Die Arbeit mit dem LASK war auf fünf Jahre ausgelegt gewesen.
Nachbagauer kehrt wieder nach Wien zurück, wo er sich wieder mehr um seine Firma kümmern wird. Diese hatte er wegen seiner Aufgaben in Linz zuletzt verkleinert. Bis August 2002 war Nachbagauer Bundesliga-Vorstand und danach u.a. als stellvertretender ÖFB-Generalsekretär tätig gewesen. In Linz hätte er sich der Analyse und Optimierung des operativen Geschäfts sowie dem Projekt LASK widmen sollen.
"Wir bedauern, dass die langfristig geplante Zusammenarbeit nicht möglich war. Wir wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute", meinte LASK-Präsident Peter-Michael Reichel zum Abschied Nachbagauers. Mehr wollte der Clubchef zu dem Thema dann allerdings nicht sagen.
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