Die Firma Biorics, ein Ableger der Universität von Leuven, hat ihr Konzept bereits zum Patent angemeldet. Die Forscher des Unternehmens sind überzeugt, dass sich das System hervorragend dazu eignet, etwa die Ausbreitung von Grippewellen zu beobachten.
Da auch das menschliche Husten ein charakteristisches Frequenzprofil hinterlässt, kann die Software erkennen, ob ein Kranker hustet oder ein Gesunder nur hüstelt oder sich räuspert. Weil bei dem System eine Vielzahl von Mikrofonen eingesetzt wird, kann aus dem Vergleich mehrerer Signale sogar die ungefähre Position eines Husters bestimmt werden. Im Falle einer Pandemie könnte der lokalisierten Virusträgern dann isoliert und so die Gefahr von weiteren Ansteckungen vermieden werden, so die Erfinder.
Allerdings wirft das System auch Fragen auf, so der "New Scientist". Etwa die des Datenschutzes, denn mit den hochempfindlichen Mikrofonen könnten auch Handy- und sonstige Gespräche mitgehört werden.










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