Der Teamstürmer wurde in den vergangenen Wochen und Monaten von mehreren Clubs in den internatonalen Topligen England, Spanien, Italien und Deutschland gejagt. Zuletzt hatten sich vor allem die Blackburn Rovers intensiv um den Goalgetter bemüht. Janko entschied sich allerdings, seinen Weg weiter in der heimischen Bundesliga zu gehen, deren Schützenliste er mit 30 Toren in 22 Runden in der Winterpause überlegen anführt.
Wesentlich besserer Vertrag für Janko
"Ich habe das Gefühl, dass sich meine Karriere im Moment in einem sehr wichtigen und auch entscheidendem Stadium befindet. Und zu diesem Zeitpunkt benötige ich Kontinuität und ein perfektes Umfeld", begründete Janko, dessen finanzielle Situation Red Bull entschieden aufgebessert hat, um einem möglichen Transfer im Sommer entgegenzuwirken. "Die neue Vertragskonstellation hat für Marc Janko sehr viele positive Einschläge - natürlich auch finanziell", sagte dessen Berater Georg Stanggassinger.
Bereits in den vergangenen Tagen war über eine neue Vereinbarung verhandelt worden. Janko hatte laut eigenen Angaben auch "einige sehr vielversprechende Angebote aus dem Ausland" vorliegen. Zuletzt hatte Österreichs Fußballer des Jahres 2008 einen Wechsel aber frühestens im Sommer für möglich erklärt. Auch dieser scheint nun vom Tisch. "Meine Mission in Salzburg ist noch nicht abgeschlossen", erklärte Janko. Ziele seien der Meistertitel und danach die erstmalige Qualifikation für die Champions League.
Dankbarkeit ist eine Tugend
Janko erinnerte daran, dass der Club auch in schwierigen Zeiten stets zu ihm gehalten hatte. Der Stürmer war unter anderem von Februar bis November 2007 von einer schweren Knöchelverletzung außer Gefecht gesetzt worden. Davor hatten ihn immer wieder muskuläre Probleme behindert. "Jetzt ist es für mich an der Zeit, etwas zurückzugeben. Ich bin fest davon überzeugt, dass sich Red Bull Salzburg in einer sehr positiven Phase befindet", wurde Janko in einer Aussendung des Clubs zitiert.
Big Didi hat gesprochen
Selbst Mateschitz hatte sich zuletzt für einen Verbleib des Starstürmers ausgesprochen. "Marc ist mit uns in Salzburg stark geworden, er ist intelligent, eine echte Persönlichkeit. Wir wollen ihn jetzt sicherlich nicht um fünf, sechs oder noch mehr Millionen verkaufen", betonte der Red-Bull-Chef in einem am Freitag in mehreren österreichischen Tageszeitungen erschienenen Interview. Dementsprechend wurde der Vertrag Jankos angepasst. Mateschitz gab sich dabei keinen finanziellen Illusionen hin und nannte fiktive Zahlen: "Wenn er in England 1,5 Millionen Euro verdient, kann man von ihm nicht verlangen, um 30.000 Euro zu spielen."
Jagd auf den Goldenen Schuh
Seinen Marktwert weiter steigern könnte Janko mit dem Gewinn des Goldenen Schuhs für Europas Toptorjäger. Derzeit führt der Österreicher diese Wertung mit 45 Punkten vor dem Kameruner Samuel Eto'o (FC Barcelona/38) und dem Bosnier Vedad Ibisevic (1899 Hoffenheim/36) an. Letzterer ist allerdings für den Rest der Saison mit einem Kreuzbandriss außer Gefecht.
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