ManU musste dabei den Großteil der zweiten Hälfte in Unterzahl auskommen, nachdem der serbische Innenverteidiger Nemanja Vidic für einen Ellbogenschlag ins Gesicht von Quito-Stürmer Claudio Bieler die Rote Karte gesehen hatte (49.). Der Champions-League-Sieger wachte bizarrerweise erst nach dem Ausschluss so richtig auf. Vor allem Ronaldo strahlte plötzlich immer wieder Gefahr aus.
Rooney: "Hartes Stück Arbeit"
"Wir sind das beste Team der Welt", strahlte Rooney, der nach zwei Toren im Semifinale gegen Gamba Osaka (5:3) auch zum Spieler des Turniers gewählt wurde. "Das ist eine großartige Leistung und etwas, auf das wir wirklich stolz sein können. Es war ein hartes Stück Arbeit - speziell als wir nur noch zehn Mann waren."
Manchester tritt mit dem Titel die Nachfolge des AC Milan an, der im Vorjahr im Finale der Club-WM die Boca Juniors mit 4:2 bezwungen hatte. Den Weltpokal, den das neue Turnierformat 2005 abgelöse, hatte United bereits 1999 im Finale gegen Palmeiras Sao Paulo (1:0) gewonnen. Rekordsieger in beiden Formaten ist Milan. Die Italiener haben im vergangenen Jahr ihren insgesamt bereits vierten Titel geholt.
Ausgleich im Kontinental-Duell
Mit dem Triumph von ManU glich Europa im ewigen Kontinental-Vergleich mit Südamerika auf 23:23 aus. Platz drei sicherte sich Osaka mit einem überraschenden 1:0-Sieg gegen den favorisierten mexikanischen Vertreter CF Pachuca. Den entscheidenden Treffer erzielte Masato Yamazaki (29.).
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