Mit einem 1:0 gegen Dynamo Kiew in der Champions League schaffte Arsenal laut Coach Arsene Wenger (Bild) zumindest den ersten Schritt aus dem Tief. "Das war es, was wir zur Beruhigung gebraucht haben", meinte der Franzose, der Landsmann William Gallas gegen die Ukrainer wieder in die Mannschaft zurückgeholt hatte. "Williams Einstellung war hervorragend, er war sehr engagiert", lobte Wenger seinen zuletzt umstrittenen Ex-Kapitän.
ManC gegen ManU
Im zweiten Schlager der Runde reist Manchester United ins "City of Manchester Stadium" zum Stadtrivalem Manchester City. Mit dem Einstieg von Investoren aus Abu Dhabi katapultierte sich City im Sommer praktisch über Nacht zum Liga-Krösus. "Alles, was wir tun konnten, war, sich zurückzulehnen und die Herausforderung zu akzeptieren", erklärte "ManU"-Legende Alex Ferguson zurückblickend. Trotzdem herrscht vor dem Erzrivalen (noch) keine Furcht. "Im Moment sind Chelsea und Liverpool unsere Bedrohungen", meinte der Sir unter den Premier-League-Trainern.
Ferguson holte vor dem Spiel des Elften City gegen den Dritten United wieder den zuletzt angeschlagenen Torjäger Dimitar Berbatow zurück ins Aufgebot. Ob der Bulgare von Beginn an stürmt, darf aber bezweifelt werden. Beim bis dato letzten Auswärtsauftritt in Manchester kassierte "ManU" in der Vorsaison eine 0:1-Niederlage und verlor auch das Heimspiel gegen die "Citizens".
Heimspiele für Scharner und Pogatetz
Auf Paul Scharner und Emanuel Pogatetz warten am Samstag Heimspiele gegen schlagbare Gegner. Scharner trifft mit Wigan Athletic (15.) auf Schlusslicht West Bromwich, Pogatetz mit Middlesbrough (10.) auf den Drittletzten Newcastle United. "Die Erwartungen liegen hoch, weil alle eine Reaktion erwarten", meinte der Steirer nach dem 1:3 gegen Bolton am vergangenen Wochenende. Im "Tyne-Tees derby" gegen Newcastle wartet "Boro" seit Oktober 2006 auf einen Sieg. Erst am Montag ist der Zweite Liverpool an der Anfield Road gegen West Ham United im Einsatz.
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