Nach einer Sitzung des Wahlausschusses und des Bundesvorstandes am 19. Dezember "kann man vielleicht schon sehen, wohin der Weg geht. Der Wille zur Entschlackung und für schnellere Entscheidungen ist da", erklärte ÖFB-Generalsekretär Alfred Ludwig (im Bild).
Der neue Chef wird jedenfalls einen gesunden Verband übernehmen. Denn wirtschaftlich war das EURO-Jahr 2008 ein großer Erfolg. Wir hatten unser bestes Jahr in der Geschichte an Zuschauern und TV-Einschaltquoten", sagte Ludwig. Auch alle Abrechnungen des Turniers sind mittlerweile von der UEFA anerkannt worden, die Bundesliga hat laut Ludwig schon 95 Prozent der ihr zustehenden Summen erhalten. Offen sind noch die Abstellgebühren von 4.000 Euro pro Spieler und Tag. Drei der 16 teilnehmenden Verbände waren mit ihren Unterlagen säumig, nun sollen alle Daten vorliegen, die Clubs der Teamspieler können daher mit einem Weihnachtsgeld rechnen.
Brückner hat 39,5 Grad Fieber
Das Länderspiel-Programm steht, offen sind nur noch Gegner und Ort für den 12. August. Da Teamchef Karel Brückner derzeit mit 39,5 Grad Fieber im Bett liegt, wird der Tscheche voraussichtlich erst nächste Woche nach Wien kommen, um die Planungen zu finalisieren. Brückner favorisiert jedenfalls einen europäischen Gegner. Der Start ins Länderspiel-Jahr erfolgt am 11. Februar gegen Schweden, voraussichtlich in Graz, die WM-Qualifikation wird am 1. April gegen Rumänien fortgesetzt, Spielort wird voraussichtlich Klagenfurt sein.
Auch kleinere Projekte sind auf Schiene. Alle rund 2.600 Fußball-Vereine sind bereits mit Laptops ausgerüstet, im Herbst 2009 soll der elektronische Spielerpass Realität werden. Aktionen für blinde Zuschauer, die im Stadion mittels Headset informiert werden, sind bereits heuer durchgeführt worden und sollen an zehn bis 15 Plätzen weitergeführt werden.
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