Mo, 17. Dezember 2018

Liebes-Aus

24.10.2008 16:07

Trennungsinstitut betreut vor und nach Rosenkrieg

Die Oberösterreicher sind gegen den Bundesscheidungs-Schnitt von 49,47 Prozent noch eine Insel der Liebenden mit einer Rate von nur 41,11 Prozent. Trotzdem gibt es offenbar bereits einen Markt für das seit einem Jahr bestehende Trennungsinstitut in Wels. Dort stranden viele erst Jahre nach der Scheidung.

Viele bereuen ihre Scheidung einige Jahre nachher. "Sie glauben, dass die Trennung zu verhindern gewesen wäre, wenn man sich zur Zeit der Krise erst einmal beraten hätte lassen", berichtet Christa Edlinger vom ÖIT (Österreichisches Institut für umfassende Trennungs- und Scheidungsbegleitung). Sie führt die Welser Regionalstelle mit drei Kollegen.

Auch spätere Partnerschaften leiden an ungelösten Konflikten
Oft leiden auch die späteren Partnerschaften an ungelösten Konflikten aus der Ehe. Nur 15 Prozent der Klienten des ÖIT kommen, bevor es zu spät ist, die meisten (50 Prozent) warten tatsächlich, bis sie die Scheidungskrise heftig trifft, bevor sie rechtliche oder psychologische Hilfe suchen.

Scheidungs-Boom sorgt für Geburtenrückgang
Dass sich der Niedergang der Ehe auch direkt auf die Geburten-
rate auswirkt, darüber referierte Barbara Bergmann aus den USA am Donnerstag an der Linzer Kepler-Uni. Die in Oberösterreich nun bereits auf 1,47 Kinder pro Frau gesunkene Rate sei auch darauf zurückzuführen, dass sich Frauen in Ehen nicht mehr wirtschaftlich sicher fühlen könnten.

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