Zehn gegen Zehn

Teaminternes Testspiel auf Sardinien endet 1:1

Fußball
14.05.2008 16:28
Im Rahmen des einzigen Dienstag-Trainings im Teamcamp auf Sardinien hat das ÖFB-Team ein intensives Testmatch absolviert. Nach einem ausgedehnten Aufwärmprogramm unter der Leitung von ÖFB-Conditioning-Coach Roger Spry spielten die Teamkicker eine in drei Abschnitte gegliederte, insgesamt rund 40-minütige Partie, die nach Toren der beiden Rapid-Stürmer Stefan Maierhofer und Erwin Hoffer 1:1 endete.

Die Spieler zeigten zwar allesamt große Einsatzbereitschaft, hatten aber allein schon aufgrund des vom Regen stark aufgeweichten Platzes Probleme im Umgang mit dem Ball, was für Teamchef Josef Hickersberger keine Überraschung war. "Bei diesen schwierigen Bodenverhältnissen war es Kräfte raubend, dennoch haben die Spieler läuferisch überzeugt", betonte der 60-Jährige und verwies auch auf die hohe physische Belastung in den vergangenen Tagen.

"Pressing hat nicht ganz funktioniert"
Bei dem Match Zehn gegen Zehn hatte Hickersberger als Devise ausgegeben, dass jede Mannschaft zumindest fünf Passes in der eigenen Hälfte spielt, bevor sie in den gegnerischen Abschnitt eindringt. Das Team ohne Ball hätte den Gegner in dieser Phase in der eigenen Hälfte unter Druck setzen sollen. "Das mit dem Pressing hat nicht ganz funktioniert, aber das hängt auch damit zusammen, dass die Spieler in den letzten Tagen an ihre körperliche Leistungsgrenze gegangen sind."

Schwierige Platzbedingungen
Der Rasen des einzigen Trainingsplatzes in der Tourismus-Anlage Fortevillage präsentierte sich am Dienstag nach den zuletzt ausgiebigen Niederschlägen (auch am Dienstag gab es zumindest wieder Schauer) nicht nur voll von Wasserlacken, sondern nach der vierten Einheit binnen 40 Stunden auch schon in ramponiertem Zustand. "Aber wir werden das Beste daraus machen. Man kann es sogar positiv sehen, weil das tiefe Geläuf kräftezehrender ist."

Auch im Zusammenhang mit dem bisher unwirtlichen Wetter, das sich erst am Mittwoch bessern sollte, machte Hickersberger gute Miene zum bösen Spiel. "Das ist nicht nur ein Nachteil, denn wenigstens ist es nicht besonders heiß", meinte der Coach, der seinen Spielern am Dienstagnachmittag freigab und außerdem erfuhr, dass Goalie Jürgen Macho am Wochenende nicht wegen interner Konflikte, sondern wegen hohen Fiebers nicht im Kader von AEK Athen gestanden war.

Aufstellungen beim ÖFB-internen Testspiel:
Team I: 
Payer - Standfest, Schiemer, Patocka, Katzer - Leitgeb, Aufhauser, Fuchs - Maierhofer, Kuljic

Team II:
Gratzei - Dober, Prödl, Hiden, Gercaliu - Vastic, Säumel, Korkmaz - Janko, Hoffer

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