Red Zac Erste Liga

Parndorf und Kärnten: Regionalliga droht

Fußball
10.05.2008 13:44
Der FC Kärnten ist trotz eines 1:0-Sieges bei den Austria Amateuren am Freitagabend so gut wie aus der Red Zac Ersten Liga abgestiegen. Grund dafür war der gleichzeitige 2:1-Erfolg des DSV Leoben in Parndorf. Damit liegen die Burgenländer und Kärntner in der Tordifferenz nun zwölf bzw. vierzehn Tore sowie drei Zähler hinter Leoben - die Chance auf den Klassenerhalt ist daher wohl nur mehr theoretischer Natur.

Trenkwalder Admira Schwadorf verlor zwar beim FC Lustenau, darf aber mit vier Punkten Abstand auf die Abstiegszone bereits für die Red Zac Liga 2008/09 planen. An der Tabellenspitze feierte Meister Kapfenberg nach zweifachem Rückstand in einer schwachen Partie noch einen 3:2-Erfolg gegen den einstigen Titelrivalen Austria Lustenau. Lienharts Siegestreffer vier Minuten vor dem Ende sicherte die optimale Grundlage für eine rauschende Meisterfeier nach Spielende. Alle Spieler erhielten die Medaillen, Kapitän Dominique Taboga durfte den Meisterteller als erster in die Höhe stemmen.

Meistertrainer Werner Gregoritsch sagte nach Spielende: "Ich hätte mir schon mehr Glanzpunkte im letzten Heimspiel gewünscht. Ich habe meinen Spielern vor der Partie gesagt, sie sollen selber über die Aufstellung entscheiden. Das musste ich in der Pause dann korrigieren." Liga-Schirmherr Herbert Prohaska meinte dazu: "Er ist ja auch deshalb Meister geworden, weil er eben jedes Spiel gewinnen will."

Kapfenbergs Torschütze vom Dienst, Michael Liendl, freute sich nach Spielende: "Ein Traum wird wahr. Wir haben die Saison genossen und unseren Lauf genützt." Auf die komplette Kopfrasur seines Coaches, die nach der Tellerübergabe vollzogen wurde, freute er sich. "Das wird schon was Feines, den Trainer einmal mit einem Glatzerl zu sehen."

Herbert "Mucki" Wieger hoffte, mit seinem Team "auch oben eine interessante Rolle zu spielen". Kapitän Taboga jubelte über den Meisterteller: "Wir hatten in der Kabine einen Papierteller hängen, in echt sieht der natürlich schon toll aus. Das 0:5 in Schwadorf war die Wende - ab da hat man gesehen, dass wir als Mannschaft zusammengewachsen sind, ab da haben wir einen Lauf bekommen." Am meisten freut er sich jetzt "auf die Derbies gegen Sturm und auf die Spiele gegen Rapid und Salzburg".

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