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28.05.2017 - 12:08
Der Asteroid 2017 BQ6, aufgenommen am 7. Februar 2017
Foto: NASA/JPL-Caltech/GSSR

Forscher fotografieren eckig geformten Asteroiden

13.02.2017, 17:23

Faszinierende Radarbilder von einem eckig geformten Asteroiden sind US- Astronomen mithilfe eines 70- Meter- Teleskops des Goldstone Deep Space Complex, einer Antennen- Anlage in der Mojave- Wüste im Süden Kaliforniens, gelungen. Sie zeigen einen kosmischen Brocken mit dem Katalognamen 2017 BQ6, der am 7. Februar an der Erde vorbeigeflogen ist.

Als die Bilder am 7. Februar gemacht wurden, war der etwa 200 Meter messende Asteroid, der am 26. Jänner entdeckt wurde, rund 2,5 Millionen Kilometer von unserer Erde entfernt. Laut Angaben der US- Raumfahrtbehörde NASA rotiert der eckig geformte Brocken in drei Stunden einmal um seine eigene Achse.

"Kantiger als die meisten erdnahen Asteroiden"

"Die Radarbilder zeigen relativ scharfen Ecken, flachen Regionen, Vertiefungen und kleine helle Flecken, bei denen es sich möglicherweise um Felsen handelt", wird Lance Benner vom Jet Propulsion Laboratory im kalifornischen Pasadena auf der Website der NASA zitiert. "Er ist sicherlich kantiger als die meisten erdnahen Asteroiden, die mittels Radar abgebildet wurden", so Benner.

Der Goldstone Deep Space Communications Complex, auch Goldstone Observatory genannt, ist Teil eines weltumspannenden Netzwerkes von Radioantennen, welches das Jet Propulsion Laboratory für die US- Raumfahrtbehörde NASA zur Kommunikation mit Raumsonden und Satelliten sowie zu radio- und radarastronomischen Forschungszwecken betreibt.

Das 70-Meter-Radarteleskop des Goldstone Deep Space Complex
Foto: NASA

ESA und NASA verstärken Asteroiden- Suche

Grundsätzlich werden Asteroiden, die der Erde nahe kommen, ab einem Durchmesser von 30 Metern als gefährlich eingestuft. Von ihnen sind bis dato knapp 10.000 bekannt. Deshalb verstärken die europäische Weltraumbehörde ESA sowie die NASA die Suche nach großen Exemplaren mit Teleskopen etwa in Arizona, auf Hawaii oder auf Teneriffa. Mit ihnen wollen sie potenziell für die Erde gefährliche Asteroiden möglichst früh entdecken.

Redakteur
Wilhelm Eder
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