Spaniens Meister diktierte die Partie im Camp Nou auch ohne den im Abschlusstraining verletzt ausgeschiedenen Regisseur Xavi sowie den überraschend zunächst nur auf der Bank sitzenden Zlatan Ibrahimovic nach Belieben. Stuttgart setzte Barcelona wie beim 1:1 im Hinspiel in den ersten Minuten körperliche Robustheit entgegen, allein das sollte aber nicht reichen. Messi wurde vor dem Strafraum ungenügend attackiert, der Argentinier "dankte" es seinen Gegenspielern in für ihn typischer Manier mit einem platzierten Schuss unter die Latte (13.).
Schon neun Minuten später machte die Elf von Trainer Pep Guardiola alles klar. Mit einer sehenswerten Kombination bediente Messi im Strafraum Yaya Toure, dessen Stanglpass Pedro (22.) zum 2:0 über die Linie drückte. Nach der klaren Führung kontrollierten die Katalanen ohne großen Kraftaufwand das Geschehen und ließen Stuttgart kaum Spielanteile. Über 60 Prozent Ballbesitz zum Pausenpfiff verdeutlichte dies anschaulich, der VfB konnte keinen einzigen Schuss aufs Tor der Hausherren verbuchen.
Blau-rote Angriffswelle rollte ununterbrochen
Nach Seitenwechsel rollte die blau-rote Angriffswelle weiter. Toure (56.) setzte den Ball nach Vorlage des von Stuttgart nicht zu kontrollierenden Messi noch knapp am Tor vorbei, vier Minuten später legte der Weltstar selbst mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend nach. Jens Lehmann musste sich einem platzierten Schuss des 22-Jährigen erneut geschlagen geben. Der Sekunden zuvor eingewechselte Bojan Krkic (89.) machte den Triumph dann perfekt. "Barca" darf vor der Auslosung für die Viertelfinal-Paarungen am kommenden Freitag somit weiter vom Endspiel im Bernabeu-Stadion des Erzrivalen Real träumen.
Bordeaux sichert sich Achtelfinal-Ticket gegen Piräus
Bordeaux legte unterdessen beim 2:1 gegen Olympiakos Piräus im heimischen Stade Chaban-Delmas noch früher als Barcelona los. Teamkicker Yoann Gourcuff sorgte im Duell der Meister bereits in der 5. Minute per Freistoß für die halbe Miete, nachdem die Südfranzosen in Griechenland 1:0 gewonnen hatten. Dem eingewechselten Kostas Mitroglou (65.) gelang erst nach dem Ausschluss seines Teamkollegen Derbyshire (60.) der Ausgleich.
Danach zeigte die seit nun sieben Spiele in der Königsklasse siegreiche Mannschaft von Laurent Blanc Nerven, Diarra musste mit Gelb-Rot ebenfalls vorzeitig vom Platz. Marouane Chamakh (88.) traf aber kurz vor dem Schlusspfiff zur Entscheidung. Girondins schaffte damit erstmals den Einzug ins Viertelfinale der Königsklasse.
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