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24.02.2017 - 21:33
Foto: thinkstockphotos.de

Österreicher telefonierten im Vorjahr weniger

14.08.2012, 14:51
In Österreich ist im Vorjahr um eine Milliarde Minuten weniger telefoniert worden als noch 2010. Wie aus dem am Dienstag dem Parlament vorgelegten Kommunikationsbericht hervorgeht, wurden 2011 rund 27 Milliarden Minuten vertelefoniert, davon entfielen 22,2 Milliarden auf den Mobilfunk und 4,8 Milliarden auf das Festnetz. 2010 waren es knapp über 28 Milliarden Minuten gewesen. Im Gegensatz dazu boomt der Versand von SMS weiter: Im Vorjahr wurden 7,3 Milliarden Kurznachrichten verschickt – ein Plus von 13 Prozent im Jahresvergleich.

Rund 13 Millionen Mobilfunknummern waren im Vorjahr in Österreich aktiviert. Das entspricht statistisch eineinhalb Handys pro Kopf. Die Zahl der mobilen Breitbandanschlüsse stieg auch 2011 stark auf 1,79 Millionen, während es 2,16 Millionen feste Breitbandanschlüsse gab. Damit verfügen bereits "fast alle privaten Internetnutzer" über schnelles Breitbandinternet.

Leicht rückläufig war dagegen die Zahl der Telefon- Festnetzanschlüsse von 2,78 Millionen (2010) auf 2,77 Millionen im Vorjahr. Rund 55 Prozent der Festnetzanschlüsse entfielen auf den Marktführer A1 Telekom, der auch im Mobilfunk mit einem Marktanteil von fast 40 Prozent die Nase vor den Konkurrenten T- Mobile (31 Prozent), Orange (18 Prozent) und Hutchison mit knapp über zehn Prozent hatte.

Mehr Beschwerden

Deutlich gestiegen sind im Vorjahr die Beschwerden über überhöhte Telefonrechnungen. Sie nahmen 2011 auf 5.470 Fälle zu, ein Plus von 24,2 Prozent. Dies sei "ein unerfreulicher Trend", denn offenbar hätten weder Schritte bei der Produktgestaltung noch bei der Kostenkontrolle "die erhoffte Wirkung gezeigt", so die Telekom- Regulierungsbehörde RTR.

Insbesondere bei der Verrechnung verbrauchter Datenvolumina bei mobilen Internetzugängen seien die Beschwerden in die Höhe geschnellt, obwohl viele Betreiber Tarifoptionen anbieten würden, bei der es "zu keiner zusätzlichen Verrechnung von Entgelten für Datentransfers" kommen könne.

Neben überhöhten Handyrechnungen gab es eine deutliche Zunahme bei den Vertragsstreitigkeiten, etwa über die eingeführte Internetservicepauschale bzw. über Mehrwertdienste, heißt es in dem Bericht. Der durchschnittliche Streitwert stieg im Jahresvergleich von 620 auf 633 Euro.

Interessensverband weist Kritik zurück

Das Forum Mobilfunkkommunikation betonte in einer Aussendung am Dienstag, dass die RTR bei den Beschwerdefällen "einen Trend an der dritten Dezimalstelle hinter dem Komma" erkenne. "Wenn auf über 13 Millionen Mobilfunkverträge nur 5.740 Beschwerdefälle fallen", dann bedeute das "eine Kundenzufriedenheit von 99,96 Prozent", betonte die Interessensvereinigung.

14.08.2012, 14:51
AG/red
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