Nach derzeitigen Planungen soll die rund 2,2 Tonnen schwere Raumsonde an Bord einer Sojus- Rakete zum Mond fliegen und eine Landestation absetzen, die Proben von der Oberfläche nehmen und analysieren soll. Die Ergebnisse soll der Lander dann via "Luna- Glob" zur Erde funken.
Starten soll "Luna- Glob" vom Kosmodrom Wostotschny, einem russischer Weltraumbahnhof in der Amur- Region gut 100 Kilometer östlich der Grenze zu China, den Russland derzeit für mehr als 600 Millionen Euro baut.
Russland hatte zuletzt in den 1970er- Jahren eine unbemannte Sonde zum Mond geschickt. Anno 1997 waren Pläne für eine neue russische Mondsonde bekannt geworden, sie wurden aber aufgrund von Finanzierungsschwierigkeiten bis dato nicht in Angriff genommen. Erst das neue, für die Jahre 2013 bis 2020 ausgelegten Raumfahrt- Budget, für das umgerechnet 70 Milliarden Euro genehmigt wurden, macht die Mission nun möglich.
Bereits vor einem Jahr hatte der Chef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos in einem Interview angekündigt, dass Russland bis 2020 zwei Raumsonden zum Mond schicken werde, später sei auf dem Erdtrabanten sogar eine bemannte Station geplant (Bericht in der Infobox).