"Aus diesem Fund kann man schließen, dass die Küste in den Jahrhunderten um rund vier Kilometer zurückgegangen ist", betonte die Archäologin Paola Germoni. Der italienische Kulturminister Giancarlo Galan sprach von einem "beeindruckenden Fund".
Bisher konnte lediglich eine Seite des Schiffes von den Erdmassen befreit werden. "Das Schiff muss ständig mit Wasser bedeckt werden, damit das Holz nicht vertrocknet. Das Wrack muss mit größter Umsicht behandelt werden", erklärte Germoni.
Ostia war fünf Jahrhunderte lang der größte Hafen des Mittelmeeres, der für die Hauptstadt des Römischen Reiches Nahrung, Sklaven, wilde Tiere, Luxusgüter und Baumaterial umschlug.