Brasilien- Coach Carlos Dunga ersetzte Elano (Schienbeinprellung), Kaka (Rot- Sperre) und Robinho durch Dani Alves, Julio Baptista und Nilmar. Sein Gegenüber Carlos Queiroz schonte die Stammkräfte Miguel, Pedro Mendes, Simao und Almeida. Dafür rutschten Ricardo Costa, Duda, Danny und Pepe in die erste Elf.
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In der ersten Halbzeit war der erwartete Schlager eher ein langweiliger Feierabend- Kick. Beide Teams gingen nur sehr wenig Risiko ein und agierten im Spiel nach vorne äußerst harmlos. Ein Distanzschuss von Dani Alves (6.) ging einen Meter am Tor von Eduardo vorbei, auf der Gegenseite versuchte es Tiago mit einem Volleyknaller von der Strafraumgrenze - doch der Ball landete neben dem von Cesar gehüteten Gehäuse.
Mitten in die Lethargie hinein dann eine hundertprozentige Chance für den fünffachen Weltmeister: Nach einem Stanglpass von rechts kam Brasiliens Nilmar völlig freistehend zum Schuss, Eduardo lenkte den Ball mit einer sensationellen Parade an den Pfosten (30.). Diese Aktion brachte etwas Feuer in die Partie, besonders die Südamerikaner drehten nun mehr auf. In der 39. Minute tankte sich Inter- Star Maicon auf rechts durch und flankte in die Mitte, wo Stürmer Luis Fabiano knapp vorbeiköpfte.
Auch die zweite Halbzeit war von hochklassigem Tempofußball weit entfernt. Erst ein schönes Solo von Portugal- Star Ronaldo ließ die Fans mit der Zunge schnalzen, seinen Pass konnte Meireles aber nicht zur Führung verwerten - Julio Cesar klärte zur Ecke (60.). Diese vergebene Möglichkeit war der Startschuss für eine Drangperiode der Iberer, wobei gut durchdachte Vorstöße und Chancen Mangelware waren. In der Nachspielzeit konnte sich Portugal bei Eduardo bedanken, dass es beim torlosen Remis blieb - einen Schuss des eingewechselten Ramires lenkte der Schlussmann über die Latte.