Bundesliga-Vorstand Georg Pangl wurde nach eigenen Angaben über diese Entscheidung am Freitagvormittag informiert. "Die Bundesliga wird diese Einstweilige Verfügung innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Frist von 14 Tagen beim Landesgericht Graz mittels Rekurs anfechten", kündigte der Burgenländer an.
Wirtschaftlicher Schaden droht
Die neuerliche Wende war dadurch herbeigeführt worden, dass der Masseverwalter des seit Ende Februar im Konkurs befindlichen Vereins im Kampf gegen das Punkte-Minus neben den Bundesliga-Instanzen auch ein ordentliches Gericht einschaltete. Das Gericht begründete die Entscheidung damit, dass dem GAK sowie dessen Gläubigern durch die Verhängung der angeführten verbandsinternen Sanktionen wirtschaftlicher Schaden droht. Die restliche Bundesliga-Saison wird nun möglicherweise von einem juristischen Tauziehen begleitet. Laut Pangl ist die Liga entschlossen, im Bedarfsfall alle Möglichkeiten des Instanzenweges auszuschöpfen.
Sturm neues Schlusslicht
Erst am vergangenen Montag wurden dem GAK wegen der Insolvenz 10 Zähler abgezogen, darüber hinaus noch 12 weitere wegen Verstöße gegen Verpflichtungen aus dem Lizenzierungsverfahren. Schon vor rund zwei Wochen hatte die Bundesliga den Grazern auf FIFA-Geheiß wegen offener finanzieller Forderungen von Ex-Spieler Daniel Kimoni 6 Punkte weggenommen. Für die aktuelle Tabelle bedeutet das, dass der GAK plötzlich auf Rang acht liegt. Neues Schlusslicht ist der SK Sturm, der selbst erst im vergangenen Jänner durch einen Zwangsausgleich entschuldet worden war.
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