Eddie Johnson brachte die USA in der 7. Spielminute mit einem Foulelfmeter überraschend in Führung. Hernan Crespo erzielte zwar schon vier Minuten später den Ausgleich, die Argentinier konnten aber ansonsten gegen den energisch verteidigenden Gegner lange Zeit nur wenig ausrichten. Erst nach dem zweiten Treffer von Crespo in der 63. Minute spielten die Argentinier ihre technische Überlegenheit aus. Die eingewechselten Pablo Aimar (77.) und Carlos Tévez (84.) sorgten für den Endstand.
Santa Cruz mit Hattrick bei Paraguays 5:0
Im ersten Spiel des Abends war Roque Santa Cruz der Held. Der Stürmer von Bayern München besiegte die Kolumbianer praktisch im Alleingang. Santa Cruz schoss im "José Pachencho Romero"-Stadion nicht nur die ersten drei Treffer seines Teams (29., 46. und 79. Minute), sondern war stets ein Gefahrenherd für die technisch guten, in der Defensive aber konfus agierenden Kolumbianer.
Santa Cruz' Sturmkollege Salvador Cabañas setzte den Torreigen in der 84. und 87. Minute fort. Beim Stande von 0:0 hielt der paraguayische Torhüter Justo Villar einen vom kolumbianischen Mittelstürmer Alvaro Dominguez schwach geschossenen Foulelfmeter. Am Freitag hat die Copa América, das mit 91 Jahren älteste Kontinentalturnier der Welt, einen ersten Ruhetag.
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