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24.11.2014 - 10:13

Hilfe, mein Schatz will geheiratet werden!

10.01.2011, 18:50
Hilfe, mein Schatz will geheiratet werden! (Bild: © 2010 Photos.com, a division of Getty Images)
Foto: © 2010 Photos.com, a division of Getty Images
In vielen Beziehungen stellt sich früher oder später die Frage, wie es weitergehen soll. Will man einfach nur glücklich zusammenleben oder soll die Bindung auch offiziell gemacht werden – will man heiraten? Wenn beide sich einig sind, sind beide Alternativen wunderbar. Wenn einer jedoch unbedingt heiraten will, der andere aber keineswegs, dann ist ein Problem am Horizont aufgetaucht.

Warum heiraten?

Viele Paare entscheiden sich heute dazu, ihre Bindung als Lebensgemeinschaft zu belassen. Im Fall einer Trennung lässt sich so vieles leichter bewerkstelligen. Auch taucht die Namensfrage nicht auf, man fühlt sich vielleicht unabhängiger, geht keine (offizielle) Verpflichtung ein. Und wozu auch? Die Heiratsgegner sehen in der Eheschließung einen Kostenfaktor, der viele Dinge verkompliziert und Unabhängigkeit nimmt.

Der Partner, der heiraten will, tut dies meist aus romantischen oder Sicherheitsgründen. Viele (meist Frauen) träumen einfach von einer Märchenhochzeit, davon, endlich in einem sicheren Hafen anzukommen. Für manche wird das Thema Ehe dann aktuell, wenn Kinder geplant sind, damit man einfach auch nach außen hin eine Familie ist. Und schlussendlich ist die finanzielle Absicherung einfach größer, wenn man verheiratet ist: Witwen/Witwerpension, Unterhaltsansprüche, Erbrecht, etc. – bei all diesen Dingen ist die Lebensgemeinschaft einer Ehe noch lange nicht gleichgestellt. Es gibt daher durchaus Situationen, in denen eine Ehe Sinn macht, wie etwa bei Kinderwunsch oder dem gemeinsamen Erwerb einer Immobilie (der früher sogar gemeinschaftlich nur für Eheleute möglich war).

Diskussionen und Konflikte

Ist das Thema einmal auf dem Tisch, dann kann es für eine Partnerschaft zu einer ziemlichen Zerreißprobe werden. Der Teil, der heiraten will, fühlt sich zurückgewiesen, nicht geliebt, hat den Eindruck, dass der Partner an der Beziehung zweifelt oder nicht rückhaltlos zu einem steht. Gereiztheit, Traurigkeit und häufige Streitereien sind die Folge – denn auch der andere Teil hat das Thema bald satt, wird schnell ärgerlich und zieht sich zurück. Besonders, wenn ihr zu Hochzeiten von Freunden und Bekannten eingeladen seid, wird es danach immer besonders schlimm sein. Die Diskussionen nehmen kein Ende: Warum hat der sie gefragt, und du traust dich nicht? Während sich der andere denkt: Es war doch bisher alles so einfach und hat auch so geklappt – warum also heiraten?

Wichtig ist, dass ihr euch gegenseitig ernst nehmt. Versucht, in einem gemeinsamen Gespräch zu klären, warum ihr jeweils euren Standpunkt zu dem Thema habt. Warum willst du heiraten, dein Partner aber gar nicht? Erklärt einander, was jeweils in euch vorgeht, wenn ihr wieder einmal darüber streitet. Versuche aber auch, dir über dich selbst klar zu werden. Warum ist dir das Thema so wichtig? Wieso willst du unbedingt bzw. überhaupt nicht heiraten? Versucht dann gemeinsam, die beiden Szenarien durchzuspielen. Was würde sich ändern, wenn ihr heiratet, was, wenn ihr es nicht tut.

Lösung?

Bist du der Part, der heiraten will, dann solltest du dich in Geduld üben. Manchmal braucht dein Partner nur ein wenig Zeit, um sich mit dem Gedanken auseinander zu setzen. In den wenigsten Fällen ist ein Nein wirklich ein Nein, sondern vielmehr ein „Noch nicht“. Je mehr du drängst, desto schlimmer wird es. Setze dir selbst eine Deadline, bis zu der du abwarten willst. Dann solltest du aber auch bereit sein, die Konsequenzen zu ziehen und zu gehen. Andernfalls musst du akzeptieren, dass dein Partner dich liebt, aber vor der Ehe einfach zurückschreckt und deshalb nicht heiraten will. Oft bewirkt ein Lockerlassen von deiner Seite, dass der andere plötzlich aktiv wird, weil einfach mehr Luft zum Nachdenken und Handeln bleibt.

Willst du absolut nicht heiraten, solltest du dir überlegen, was bei dir diese Ablehnung erzeugt. Ist es eine negative Vorerfahrung wie etwa eine Scheidung, dann solltest du mit deinem Partner offen darüber reden – er sollte Verständnis dafür aufbringen. Macht dir nur das ganze Theater um den großen Tag Angst oder empfindest du den Aufwand für unnötig, dann kannst du versuchen, mit deinem Partner darüber zu sprechen. Denn eine Eheschließung kann auch im ganz kleinen, privaten Rahmen erfolgen. Oder auch ganz ausgefallen wie etwa auf einer einsamen Insel. Denn eines muss dir klar sein: Wenn von deiner Seite her kein triftiger Grund einer Ehe entgegen steht, dann tust du deinem Partner damit sehr weh, da sich dieser abgelehnt und nicht ausreichend geliebt fühlt – er ist unglücklich, und das schlägt auf die Beziehung durch. Und früher oder später heißt es dann: Adieu…

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