Do, 23. November 2017

Mitten in Linz:

27.06.2017 20:41

14 Verletzte bei Gasalarm

Zwei Verletzte wurden im Rettungsauto versorgt, zwölf standen noch hinterm Notarztwagen und wurden dann ins Spital gebracht! Großalarm gab’s Dienstag Mittag auf der Linzer Promenade, als ein Landesregierungs-Gebäude wegen stechendem Gasgeruch geräumt wurde. Ursache dürfte ein Kühlaggregat gewesen sein.

"Es war ein stechender Geruch, viele von uns hatten Atemnot", berichten die Landes-Bediensteten, die im Hof hinter dem Landestheater versorgt wurden.
Kurz nach 13 Uhr gingen bei Berufsfeuerwehr und Rotem Kreuz Notrufe ein. Als die Helfer  in den Innenhof kamen, war das Gebäude Promenade 33 schon geräumt. Feuerwehrleute und die Linz AG durchsuchten -  geschützt von schwerem Atemschutz - das Haus. "Wir konnten weder Kohlenmonoxid noch Kohlendioxid feststellen", sagte Einsatzleiter Markus Jauk nach der Erkundung.

Während die Feuerwehrleute, Mitarbeiter der Linz AG und die Polizei über Ursachen spekulierten, wurden am Parkplatz 14 Verletzte vom Notarzt erstuntersucht. Zwei klagten über so arge Atemnot, dass sie  im Sanitätswagen versorgt wurden. Alle Verletzten, die meisten arbeiten bei der Telefonzentrale des Landes OÖ, die deshalb am Dienstagnachmittag nicht besetzt war, kamen ins Linzer Uniklinikum.

Bei den Ermittlungen zum Ursprung des Gases  kamen ein Kühlschrank und ein Getränkeautomat im Erdgeschoß in die "engere Wahl". Dass jemand etwas in dem Gebäude versprüht hat, wird ausgeschlossen.

Markus Schütz, Kronen Zeitung

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