Mo, 20. November 2017

Für mehr Sicherheit

30.05.2017 16:16

Kontrolldruck soll die „Krawallmacher“ vertreiben!

Die Polizei will in Linz den Kontrolldruck verstärken, um Krawallmacher und Drogendealer aus dem Bahnhof, aus Parks und von Kinderspielplätzen zu vertreiben. Politisch werden härtere Strafen bei Regelverstößen gegen die öffentliche Ordnung gefordert: Störenfriede könnten zum Beispiel zu Sozialdiensten vergattert werden.

Montag Abend startete die Polizei wieder einmal eine Schwerpunktaktion gegen den Drogenhandel, diesmal wurde vor allem der Bereich Hinsenkampplatz und Grünmarkt in Linz-Urfahr gefilzt. "Wir tun, was wir können. Wir erhöhen derzeit den Kontrolldruck, um gewisse Parks und Spielplätze für spezielle Gruppen unangenehm zu machen. Doch irgendwo müssen auch diese Leute hin und werden sich daher woanders versammeln", erklärte Landespolizeidirektor Andreas Pilsl.

Härtere Strafen bei Regel-Verstößen

Die Stadt-VP will indes einen Vorstoß in Richtung verschärfte Regeln und höhere Strafen unternehmen. So wird man neuerlich beantragen, die - wie berichtet - seit dem Jahr 1979 geltende und damit schon überalterte "Gartenschutzverordnung" der heutigen Zeit anzupassen. Dann bestünde die rechtliche Grundlage für die Kontrolle der verordneten Park-Regeln sowie die Exekution der Strafen durch Polizei und Linzer Ordnungsdienst, erläutert VP-Klubobmann Martin Hajart. Damit könnte auch geregelt werden, dass Kinderspielplätze Familien vorbehalten sind. Störenfriede könnten  weggewiesen werden, bei Verstößen wären Sanktionen möglich - etwa  Geldstrafen, alternative Sozialdienste oder Ersatzfreiheitsstrafen als letzte Konsequenz.

"Krone"-Leser posten ihre Sicherheitssorgen im Internet

Wie unwohl sich viele Menschen mittlerweile im Bahnhof und in den Parks fühlen, haben "Krone"-Leser auf Internetforen gepostet. "Wir wollen Maßnahmen sehen", wurde bei einem "Krone"-Lokalaugenschein gefordert.

Johann Haginger, Kronen-Zeitung

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